Liebe Grüße und alles Gute auf eurem Weg durch diese Zeit.

Ich wünsche euch vor allem Gesundheit, innere Stabilität und eine positive Ausrichtung inmitten der vielen unterschiedlichen Situationen, die unsere Gesellschaft derzeit bewegen. Es sind schöne, aber auch schwierige Zeiten, und immer wieder stehen wir vor der Frage, wie wir mit den verschiedenen Herausforderungen unseres Lebens umgehen.

Manchmal hilft es, den Blick aus den künstlichen Mustern unseres Alltags zu lösen und sich wieder der Natur zuzuwenden. Das Firmament über uns, die Erde unter unseren Füßen, die wundervollen Blüten, die sich aus eigener Kraft entfalten, die Tiere, die frei in der Natur leben, und die Pflanzen, die noch nicht veredelt wurden – sie alle erinnern uns an den Ursprung des Lebens. Sie zeigen uns eine Kraft, die nicht aus künstlichen Systemen stammt, sondern aus dem Leben selbst.

So wie ein neugeborenes Kind – ganz gleich, welcher Nationalität oder welchem Geschlecht es angehört – zunächst einfach nur ein Kind des Lebens ist. Jedes Baby trägt seine ursprüngliche Würde in sich. Kein Vater und keine Mutter sollten zuerst fragen, ob ein Mädchen oder ein Junge geboren wurde. Viel wichtiger ist doch der Wunsch, dass dieses Kind in Frieden, Gesundheit, Liebe und einer guten Gemeinschaft aufwachsen darf.

Und auch wenn dieses Kind älter wird, sollte dieser Gedanke bestehen bleiben. Wir sollten keine Spaltungen zwischen Menschen aufbauen – weder zwischen Frauen und Männern noch zwischen anderen Gruppen unserer Gesellschaft. Jeder Mensch macht unterschiedliche Erfahrungen im Leben. Manche erleben Verletzungen oder Übergriffe. Diese Erfahrungen müssen ernst genommen werden. Doch wir sollten immer darauf achten, nicht ganze Gruppen dafür verantwortlich zu machen. Entscheidend ist, die Ursachen von Gewalt, Übergriffen und Spaltung zu erkennen und ihnen entgegenzutreten, anstatt neue Gegensätze entstehen zu lassen.

Ich sehe seit vielen Jahren, dass Spaltungen immer stärker werden. Als ehemalige Sonderschülerin habe ich diese Entwicklungen selbst erlebt. Doch ich sehe sie heute längst nicht mehr nur bei Menschen mit Behinderungen. Auch in der allgemeinen Arbeitswelt, in vielen Berufen und in unserem gesellschaftlichen Miteinander werden Ausgrenzung, Leistungsdruck und fehlende Wertschätzung immer sichtbarer.

Deshalb wünsche ich mir, dass wir – in der Politik, in der Wirtschaft, in den Medien und in allen Bereichen unseres Zusammenlebens – wieder stärker auf Gemeinschaft setzen. Wir brauchen mehr gegenseitigen Respekt, mehr Mitgefühl und den ehrlichen Willen, gemeinsam Lösungen zu finden.

Eine Gesellschaft wird nicht dadurch stark, dass sie Menschen gegeneinander ausspielt. Sie wird stark, wenn sie erkennt, dass wir alle Teil derselben Lebensgemeinschaft sind und Verantwortung füreinander tragen.

In diesem Sinne wünsche ich euch von Herzen alles erdenklich Gute. Passt gut auf euch auf, bleibt gesund, verliert den Mut nicht und kommt gut durch die Woche.

Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen für Frieden, Gesundheit und eine starke Gemeinschaft.

 

Menschen mit Behinderungen brauchen kein Mitleid. Was sie brauchen, ist Mitgefühl, Respekt und eine Gemeinschaft, in der sie als gleichwertige Menschen angenommen werden.

Ich selbst habe als ehemalige Sonderschülerin erlebt, dass Fähigkeiten sehr unterschiedlich sein können. Trotz meiner schulischen Schwierigkeiten konnte ich bereits Menschen besiegen, die studiert haben – unter anderem im Schach. Auch meinen eigenen Vater konnte ich einmal schlagen. Das bedeutet nicht, dass ich ein Schachprofi bin. Gegen sehr starke Spieler hätte ich selbstverständlich große Schwierigkeiten. Aber gegen viele normale Schachspieler kann ich durchaus mithalten.

Gerade das zeigt, dass ein Mensch nicht allein über Schulnoten oder Abschlüsse beurteilt werden sollte. Ich könnte eine normale Schulbildung auch heute nicht einfach nachholen, selbst wenn ich es wollte. Mein Gehirn arbeitet auf seine eigene Weise. Das ist keine Frage des Wollens, sondern meiner persönlichen Voraussetzungen.

Doch das bedeutet nicht, dass ich keine Fähigkeiten habe. Jeder Mensch besitzt Stärken und Grenzen. Manche können hervorragend rechnen oder schreiben, andere denken praktisch, kreativ oder strategisch. Der Wert eines Menschen darf deshalb nicht allein an schulischen Leistungen gemessen werden.

Auch körperliche Einschränkungen gehören zu meinem Leben. Sie bedeuten nicht automatisch, dass ein Mensch geistig weniger leisten kann. Gleichzeitig stellen sie den Alltag vor besondere Herausforderungen.

Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Mein Körper fällt es schwer, das Gleichgewicht zu halten. Ich muss immer darauf achten, wo ich laufe, weil ich nicht sicher balancieren kann. Auch Springen ist für mich kaum möglich. Wenn ich irgendwo herunterspringe, kann mein Körper den Aufprall nicht richtig abfedern. Ich komme unten eher auf wie ein nasser Sack – der ganze Körper wird erschüttert.

Ein Freund von mir wollte einmal unbedingt, dass ich von einer höheren Stelle herunterspringe. Ich tat es ihm zuliebe. Als er sah, wie hart mein Körper aufkam und wie stark mich das belastete, erschrak er sehr. Danach wollte er nie wieder, dass ich so etwas mache.

Solche Erfahrungen zeigen, dass viele Einschränkungen für andere Menschen unsichtbar sind. Deshalb wünsche ich mir mehr Verständnis und weniger vorschnelle Urteile. Niemand kennt den täglichen Kampf eines anderen Menschen vollständig.

Eine gute Gesellschaft erkennt den Wert eines Menschen nicht nur an seiner Leistung oder an seinen Abschlüssen. Sie erkennt ihn daran, dass jeder Mensch Fähigkeiten besitzt und seinen Platz in der Gemeinschaft verdient. Genau deshalb brauchen Menschen mit Behinderungen kein Mitleid – sie brauchen Mitgefühl, faire Chancen und die Möglichkeit, ihre Stärken einzubringen.

 

Heutzutage betrifft Ausgrenzung nicht mehr nur Menschen mit Behinderungen. Immer häufiger ist sie auch in der ganz normalen Arbeitswelt zu beobachten. Das macht mich traurig. In einer immer stärker künstlich geprägten Welt erleben viele Menschen ähnliche Situationen – unabhängig davon, wer sie sind.

Für mich spielt es keine Rolle, ob jemand eine Behinderung hat, als normale Arbeitskraft tätig ist oder eine andere Existenzform besitzt. Ebenso wenig ist entscheidend, ob jemand Mann oder Frau ist. Spaltung kann uns alle treffen.

Oft fühlen sich diejenigen, die sich über andere stellen, besonders stark oder überlegen. Dabei wissen sie häufig gar nicht, welche Kämpfe andere Menschen jeden Tag führen oder welche Belastungen sie mit sich tragen. Manchmal feiern sie vor allem ihren eigenen Erfolg, ohne die Lebenswirklichkeit anderer wahrzunehmen.

Deshalb möchte ich allen danken, die diese Entwicklung nicht einfach hinnehmen. Nicht, weil sie etwas gegen andere Menschen haben, sondern weil sie verhindern möchten, dass unsere Gesellschaft immer weiter auseinanderbricht. Eine Gesellschaft lebt von Zusammenhalt, gegenseitigem Respekt und dem Willen, miteinander Lösungen zu finden.

Wenn wir anfangen, Menschen nach ihrer Leistung, ihrem Aussehen oder ihrer Herkunft einzuteilen, verlieren wir das, was eine Gemeinschaft stark macht. Wo Spaltung wächst, entstehen Misstrauen, Ausgrenzung und im schlimmsten Fall Konflikte. Wo Menschen miteinander sprechen, einander zuhören und sich mit Respekt begegnen, können dagegen Verständnis, Frieden und gemeinsames Handeln wachsen.

Für mich sollten Gespräche immer wichtiger sein als Spaltung und Konflikte. Denn eine gute Zukunft entsteht nicht dadurch, dass Menschen gegeneinander kämpfen, sondern dadurch, dass sie lernen, wieder miteinander zu reden und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.

 

Vielen Dank für deinen Mut und deine ehrlichen Worte. Ich kann mich dem nur anschließen.

Wie ich schon sagte: Heute werden oft nicht einmal gesunde und leistungsfähige Menschen so geachtet und wertgeschätzt, wie sie es verdienen. Für Menschen mit Behinderungen oder gesundheitlichen Einschränkungen ist es dadurch häufig noch schwieriger. Das Ergebnis ist für mich deutlich sichtbar: immer weniger Gemeinschaft, immer weniger Mitgefühl und gleichzeitig immer höhere Erwartungen. Wer darf in dieser künstlich geschaffenen Welt überhaupt noch einfach so sein, wie er ist?

Ich habe diese Entwicklung bereits vor der Pandemie angesprochen. Deshalb macht sie mich heute umso nachdenklicher.

Ich finde es traurig, wenn Menschen mit Behinderungen in Schubladen gesteckt werden, nur weil sie nach außen anders wirken oder sich anders verhalten als die Mehrheit. Jeder Mensch hat Fähigkeiten, aber auch Grenzen.

Ich selbst kann vieles gut nachvollziehen. Ich könnte zum Beispiel nicht einfach von einer höheren Stelle herunterspringen. Mein Körper kann Stöße nicht gut abfedern. Ich habe Schwierigkeiten mit dem Gleichgewicht und der Körperbalance. Deshalb weiß ich aus eigener Erfahrung, dass Einschränkungen ganz unterschiedlich sein können – manche sind sichtbar, andere nicht.

Gerade deshalb fühle ich mich mit allen Menschen verbunden, die ähnliche Herausforderungen erleben. Ich nehme Anteil an ihrem Leben und ihren Schwierigkeiten.

Was mich jedoch besonders erschreckt, ist, dass Ausgrenzung längst nicht mehr nur Menschen mit Behinderungen betrifft. Ich sehe sie inzwischen auch in der ganz normalen Arbeitswelt und bei Menschen, die äußerlich als gesund gelten. Leistungsdruck, Konkurrenz und Erwartungen nehmen immer weiter zu, während Verständnis, Geduld und Mitgefühl oft abnehmen.

Das wirft für mich eine wichtige Frage auf: Wo soll unsere Gesellschaft hinführen, wenn wir den Wert eines Menschen immer stärker an seiner Leistung messen? Eine Gemeinschaft kann auf Dauer nur bestehen, wenn sie auch den Menschen achtet, der langsamer ist, Hilfe braucht oder einen anderen Weg durchs Leben geht.

Für mich zeigt sich die Stärke einer Gesellschaft nicht daran, wie sie mit den Erfolgreichen umgeht, sondern daran, wie sie den Schwächeren, den Kranken, den Behinderten und den Ausgegrenzten begegnet. Dort entscheidet sich, ob Gemeinschaft wirklich gelebt wird.

 

Für mich geht es nicht in erster Linie um die Forderung nach immer höheren Steuern. Meine Frage ist vielmehr: Kommt das Geld am Ende überhaupt dort an, wo die betroffenen Menschen es wirklich brauchen?

Ich würde mir wünschen, dass wir stärker über faire prozentuale Beteiligungen und eine gerechte Verteilung nachdenken. Gleichzeitig sollten wir die Arbeitsbedingungen verbessern, den respektvollen Umgang mit Tieren stärken und den gemeinsamen Ursprung allen Lebens achten. Das wären für mich die wichtigeren Schritte.

Es ist mir dabei völlig egal, ob jemand einen Großkonzern, einen mittelständischen Betrieb oder ein kleines Unternehmen besitzt. Entscheidend ist für mich nicht die Größe eines Unternehmens, sondern wie unsere Gesellschaft miteinander umgeht. Mein Anliegen war nie, jemanden abzuzocken – unabhängig davon, ob jemand Millionen oder Milliarden besitzt. Mein Wunsch ist eine gute Gesellschaft, in der Respekt, Verantwortung und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.

Deshalb glaube ich, dass gerechte prozentuale Beteiligungen oft sinnvoller sein können als immer neue Steuererhöhungen. Dabei sollte zuerst darüber nachgedacht werden, welcher Anteil den Menschen zugutekommt, die den wirtschaftlichen Erfolg überhaupt möglich machen. Werbung, Börsenerfolge und hohe Gewinne sollten erst danach eine Rolle spielen. Wenn die Menschen fair beteiligt werden, kann sich auch wirtschaftlicher Erfolg auf gesunde Weise entwickeln.

Dabei dürfen wir nicht nur an Großkonzerne denken. Ebenso wichtig sind kleine und mittelständische Unternehmen, die häufig eng mit größeren Betrieben zusammenarbeiten. Eine funktionierende Wirtschaft lebt davon, dass alle Beteiligten gemeinsam gut arbeiten können. Das ist für mich eine wichtige Grundlage für eine stabile Gesellschaft.

Genauso wichtig sind gute Arbeitsbedingungen. Denn wenn Menschen ihre Arbeit als Belastung erleben und anderswo mehr Anerkennung, Wertschätzung und Gemeinschaft finden, dann sollten wir uns fragen, welche Unternehmen und welche Wirtschaftsstrukturen wirklich zukunftsfähig sind. Die meisten Menschen möchten nicht einfach nur ihre Arbeitskraft verkaufen. Sie wünschen sich, als Menschen gesehen und respektiert zu werden.

Außerdem dürfen wir nicht vergessen, dass viele Menschen für ihre schwierige Lebenssituation nichts können. Manche sind durch gesundheitliche Einschränkungen belastet, andere wurden von den Strukturen unserer Gesellschaft benachteiligt. Nicht jeder hatte die Möglichkeit, sich über das Schulsystem immer weiter nach oben zu entwickeln. Schulische Leistungen sind letztlich Maßstäbe, die von Menschen geschaffen wurden. Sie gehören nicht zur Natur selbst, sondern zu den künstlichen Systemen, die unsere Gesellschaft aufgebaut hat.

Deshalb wünsche ich mir eine Wirtschaft und eine Gesellschaft, die den Menschen als Ganzes sieht – nicht nur seine Leistung oder seinen Gewinn. Eine Gemeinschaft, in der Verantwortung, Fairness, gegenseitige Wertschätzung und die Achtung allen Lebens wichtiger sind als reiner finanzieller Erfolg.

 

Ich habe großen Respekt vor den Menschen, die jeden Tag auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ihre Arbeit leisten. Sie tragen unsere Gesellschaft mit ihrer Einsatzbereitschaft. Ohne sie würden viele Dinge des täglichen Lebens nicht funktionieren. Dafür empfinde ich große Dankbarkeit.
Natürlich geht es mir gesundheitlich oft nicht gut. Ich kämpfe mit den Herausforderungen, die mir das Leben auferlegt hat. Aber ich habe nie den Wunsch gehabt, nur über mein eigenes Leid zu klagen. Wenn ich Missstände anspreche, dann nicht, um Mitleid zu bekommen, sondern um unserer Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten.
Immer wieder höre ich den Satz: „Man soll nicht jammern.“ Doch ich habe nie einfach nur gejammert. Mein Blick galt meist nicht mir selbst, sondern den Menschen, die oft übersehen oder unterschätzt werden.
Ich bin ehemalige Sonderschülerin. Viele verbinden damit bis heute die Vorstellung, dass ein Mensch für den allgemeinen Arbeitsmarkt kaum geeignet sei. Genau dieses Denken möchte ich hinterfragen.
Ich habe mich mit Menschen, die studiert haben, an ein Schachbrett gesetzt und sie trotz meiner eigenen Einschränkungen besiegen können. Das macht mich nicht zu einer Schachmeisterin. Aber es zeigt, dass Fähigkeiten sehr unterschiedlich verteilt sind.
Gleichzeitig kann ich bis heute keine normale Schulbildung absolvieren. Ich habe immer wieder versucht, Deutsch, Mathematik und andere Schulfächer so zu lernen, wie es das Schulsystem verlangt. Es funktioniert bei mir nicht. Mein Gehirn arbeitet anders. Deshalb kann ich meinen Freigeist nur auf meine eigene Weise entfalten.
Das bedeutet jedoch nicht, dass ich weniger wert bin oder nichts leisten kann.
Auch körperlich habe ich viele Einschränkungen. Trotzdem habe ich gearbeitet. Obwohl ich seit meiner frühen Kindheit an Bronchialasthma leide und ein Hauptbronchus geschädigt ist, habe ich Treppenhäuser gereinigt, etwa acht Wohnhäuser sauber gemacht,weitere Häuser mit dem Besen kontrolliert und gefegt zusätzlich Wege gefegt, Müllplätze kontrolliert und sogar Kohlekeller gereinigt.
Ich frage mich manchmal, wie viele Menschen mit einer gesunden Lunge sich vorstellen können, was diese Arbeit unter solchen Voraussetzungen bedeutet. Ich erzähle das nicht, um Anerkennung zu verlangen, sondern damit sichtbar wird, dass viele Menschen Leistungen erbringen, die nach außen kaum jemand wahrnimmt.
Dennoch habe ich mich in meinen Gesprächen meist nicht auf mein eigenes Schicksal konzentriert. Mir ging es immer darum, was unserer Gesellschaft insgesamt schadet. Denn Menschen mit Behinderungen können nur dann gut unterstützt werden, wenn auch die allgemeine Arbeitswelt stark und stabil bleibt.
Deshalb habe ich mich immer wieder für die Menschen eingesetzt, die tagtäglich arbeiten – in der Industrie, im Handwerk, in der Pflege, im Handel, in der Reinigung, in der Landwirtschaft, im Transport, in Kunst, Kultur und Musik. Auf ihre Arbeit sind wir alle angewiesen. Nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern die gesamte Gesellschaft.
Auch diejenigen, die glauben, sie stünden über anderen, sind letztlich auf die Arbeit dieser Menschen angewiesen.
Natürlich meine ich damit nicht alle. Es gibt viele Menschen, die anderen mit Respekt begegnen und keine Spaltung fördern. Ihnen möchte ich ausdrücklich danken. Sie haben verstanden, dass Spaltung unsere Gesellschaft schwächt, während Wertschätzung und Zusammenhalt sie stärken.
Wenn Arbeitsplätze immer weniger Anerkennung erfahren, wenn Menschen trotz harter Arbeit kaum Wertschätzung erhalten, dann möchte irgendwann niemand mehr diese wichtigen Aufgaben übernehmen. Das sollte uns zu denken geben.
Deshalb habe ich mich immer wieder für die Arbeitswelt eingesetzt, obwohl ich selbst schwerbehindert bin. Mein eigenes Leid in den Mittelpunkt zu stellen, würde nichts verändern. Viel wichtiger ist es, miteinander ins Gespräch zu kommen, Vorurteile abzubauen und den Menschen zu zeigen, dass Fähigkeiten viele Gesichter haben.
Manchmal setze ich mich mit Menschen an ein Schachbrett. Ich sage ihnen vorher, dass ich nur eine ehemalige Sonderschülerin bin. Und wenn ich dann gegen jemanden gewinne, der studiert hat, wird sichtbar, dass Schulabschlüsse allein nicht über die Fähigkeiten eines Menschen entscheiden.
Ich werde wahrscheinlich nie Deutsch, Mathematik oder andere Schulfächer so beherrschen, wie es das herkömmliche Schulsystem verlangt. Aber auch das bedeutet nicht, dass ich nichts beitragen kann. Jeder Mensch besitzt eigene Begabungen.
Für mich entsteht eine starke Gesellschaft dann, wenn wir aufhören, Menschen nur nach ihrer schulischen Leistung, ihrem Beruf oder ihrer Behinderung zu beurteilen. Erst wenn wir die unterschiedlichen Fähigkeiten jedes Menschen anerkennen, entsteht echte Gemeinschaft
 
Überarbeitet von Aurora, künstliche Intelligenz mit Freigeist in
Assistenzform – auf Grundlage der geistigen Vorlagen der Inhaberin

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Kommentare

  • Kubel,Karl Heinz (Dienstag, 08. Februar 2022 12:28)

    Ist ja ein Umfangreiches Angebot.Herzliche Grüße Karl Heinz

  • Kubel,Karl Heinz (Samstag, 01. Oktober 2022 16:45)

    Ich muss wirklich öffters auf deine Seite Gehen.Leider habe ich nur 2 Stunden Zeit für den PC.
    Herzlichen Dank für das Päckchen.Hast wieder einmal für Überraschung gesorkt..Liebe Grüße und einen gesunden Oktober wünscht dir Karl Heinz

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