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Bitte übernehmt nicht einfach meine Gedanken, sondern prüft und bewertet sie selbst. Ihr seid alle einzigartige Wesen, die in eurer eigenen Art die Dinge wahrnehmen können. Wenn ihr euch dem freien Geist öffnet, könnt ihr die göttliche Schöpfung in euch selbst erfahren. Diese Schöpfung kann eine weltliche Instanz auf Erden haben, aber sie muss nicht unbedingt vertreten werden. Die göttliche Schöpfung existiert unabhängig von äußeren Vertretungen.

Lasst euch nicht vom Verstand allein leiten, sondern öffnet euch dem freien Geist, der euch ermöglicht, Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Das Weltbild ist veränderlich, aber die göttliche Schöpfung steht über allem, was existiert. Ich möchte euren eigenen geistigen Gedanken nicht im Wege stehen. Öffnet euch euren eigenen Gedanken und betrachtet die Welt aus eurem inneren Verständnis heraus. Es ist nicht notwendig, dass alle dasselbe erkennen.

 

 

 

Die Zeit und die Einzigartigkeit
So viele Wege nimmt die Zeit. Vergangenes geht, Gegenwart entsteht. Die Zukunft kommt, und du wurdest geboren, um in diesem Fluss der Zeit zu leben – auf den verschiedensten Wegen, die das Leben bietet.
Du warst, bist und bleibst ein besonderes Wesen in deiner besonderen Zeit, geliebt von der Schöpfung. In dieser irdischen Reise, die uns alle miteinander verbindet, bist du ein einzigartiger Teil des Ganzen. Auch wenn wir uns auf unterschiedlichen Wegen bewegen, sind wir alle miteinander verbunden.
Du bist nicht nur die Umstände, die dich umgeben. Du bist ein Teil deines eigenen Selbst, in allem, was kommt. Wie du in deinem Leben gewachsen bist, so sind auch die anderen um dich herum ein Teil dieses großen Ganzen. Zusammen wachsen wir in die Zukunft, umgeben von der Gegenwart, geformt durch die Zeiten, die uns gestalten.
Wie die Sonne, der Mond, die Sterne am Himmel, die Blumen, die Bäume auf der Erde, das Wasser und die Luft, so bist auch du ein Unikat. Deine besondere Eigenart steht zwischen den verschiedenen Kräften, die die Zeit beeinflussen. Im Himmel wie auf Erden gibst du dem Leben eine besondere Richtung und trägst deinen Teil zur Schöpfung bei.
Wie könnte die Schöpfung an dir vorübergehen? Ohne dich wäre vieles vielleicht gar nicht möglich. In der Gegenwart und der Zukunft sind es gerade die Momente, die das Leben formen, und die Zeit, die ihnen folgt, bringt neue Chancen und Herausforderungen. Auch wenn die Vergangenheit hinter uns liegt, bleibt ein neuer Teil der Schöpfung in dir selbst an.
Du bist der Einzige, der benennen kann, was sich gerade um dich herum entfaltet. Du bist ein besonderes Einzelstück, das zwischen Geist und Körper lebt, in den Emotionen und Gefühlen. Du existierst mitten unter anderen, doch nur du selbst kannst den Augenblick deines Lebens erleben und gestalten.
Wenn du dich vereinst und neues Leben in die Schöpfung einbringst, ist es nicht nur du, sondern auch andere, die diesen besonderen Schöpferteil in sich tragen. Selbstständig wächst das Leben zu seiner Größe, doch wir sind alle gemeinsame Wesen auf diesem Planeten Erde.
Wir wachsen in unserer besonderen Art, zwischen den Umständen, die uns begleiten, und neuen Herausforderungen, die auf uns zukommen. Erst in diesen Zuständen werden wir ein Teil des Ganzen, während wir gleichzeitig das bleiben, was wir sind.
 

Herzlichen Glückwunsch an meinen lieben Freund Josef Stengl

Herzlichen Glückwunsch und alles Gute an meinen lieben Freund Josef Stengl zu seinem besonderen Erfolg im Schach. Mit einer Wertungszahl von über 2200 Punkten hat er eine sehr starke Leistung erreicht. Darüber freue ich mich von Herzen.

Und dennoch ist er bis heute mit mir befreundet, obwohl ich ihm mit meinen Gedanken und meiner Art manchmal auch schwierige Fragen stelle. Offenbar kann er mich doch richtig einordnen oder verstehen, worum es mir eigentlich geht. Sonst würde man mir vielleicht unterstellen, ich wäre gegen Sport, gegen Musik oder gegen andere Formen besonderer Begabungen. Das bin ich nicht.

Ich spiele selbst sehr gerne Schach, auch wenn ich niemals diesen hohen Weg eingeschlagen habe. Für mich ist Schach viel interessanter als Solitär. Mein lieber Freund dagegen spielt lieber Solitär. So hat jeder seine eigenen Vorlieben, und auch unter Freunden muss nicht jeder dieselben Begeisterungen teilen. Nicht jeder hat denselben Weg, und gerade das macht die Vielfalt des Lebens aus.

Ich finde es schön, wenn Menschen aufsteigen und dennoch mit anderen verbunden bleiben, die aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen oder anderer Belastungen nicht dieselben Möglichkeiten hatten. Ich selbst musste seit meiner Schwangerschaft und Geburt mit Einschränkungen leben und habe gelernt, damit umzugehen. Dennoch durfte ich zwei gesunde Kinder bekommen und bin inzwischen sechsfache Oma. Zwei Kinder, die hinzugekommen sind, nehme ich genauso an, als wären sie meine eigenen Enkelkinder.

Wir sollten lernen, mehr miteinander zu leben, anstatt immer neue Spaltungen aufzubauen. In Menschen wie Josef Stengl oder anderen Freundinnen und Freunden, die mit mir verbunden bleiben, sehe ich ein Zeichen dafür, dass man auch mit Menschen in Kontakt bleiben kann, die nicht auf den üblichen Wegen in der künstlichen Welt aufsteigen können. Sie werden nicht einfach zur Seite gestellt. Dafür möchte ich Danke sagen.

Andere stellen einen leider schnell beiseite, wenn man bestimmte Paragraphen oder komplizierte Zusammenhänge nicht beherrscht. Solche Erfahrungen haben mich geprägt und machen es verständlich, dass dadurch auch Vorbehalte entstehen können. Ich bin mehr geistig orientiert und weniger darauf ausgerichtet, verstandesorientierte Programme zu beherrschen. Das muss ich akzeptieren, und das ist oft schon Herausforderung genug.

Ich hätte gerne vieles lernen wollen, doch manches konnte ich nicht. Noch nicht einmal eine normale Schulbildung konnte ich vollständig bewältigen. Nach meiner Überzeugung hängt dies mit Medikamenten zusammen, die meine Mutter während der Schwangerschaft erhielt. Deshalb werde ich immer wieder dafür eintreten, dass Menschen selbst entscheiden dürfen, ob sie Medikamente einnehmen möchten oder nicht. Denn ich empfinde, dass mein eigenes Leben dadurch grundlegend beeinflusst wurde. Ich hätte vielleicht auch gesund geboren werden können, doch diese Erfahrungen gehören zu meinem Weg, mit dem ich lernen musste zu leben.

Trotz allem möchte ich nicht in Bitterkeit leben, sondern dankbar sein für die Menschen, die mich annehmen, wie ich bin, und die zeigen, dass Freundschaft, Respekt und Gemeinschaft stärker sein können als Ausgrenzung.

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Erwachen und Schöpfung
So stehen wir im Erwachen und Sein des Erlebens und sind dabei besondere Teile der Schöpfung. In unserer besonderen Art erschaffen und gestalten wir die Dinge, die unser Leben beeinflussen oder auch halten. Dabei agieren wir immer wieder selbst und haben die Fähigkeit, vieles zu verändern und zu gestalten.
Egal, wo gerade der Einfluss und die Gestaltungsmöglichkeiten zusammentreffen, in jeglicher Zeit, du bist von der Schöpfung auserwählt, in deiner Einzigartigkeit ein Teil von allem zu sein. Dennoch hast du in deiner Selbstständigkeit die Fähigkeit, das Leben schöpferisch mit Impulsen zu gestalten
 
Kann man das wirklich einfach als Faulheit bezeichnen?
Kann man wirklich sagen, jemand habe sich auf die faule Haut gelegt, nur weil andere ein Abitur oder ein Studium in der Tasche haben und er oder sie nicht?
Bei mir als ehemalige Sonderschülerin waren nach den Aussagen meiner Mutter und den damaligen ärztlichen Feststellungen Medikamente während der Schwangerschaft die Ursache dafür, dass ich nicht in der Lage war, die künstlichen Schulsysteme so zu erlernen wie andere. Das ist keine Vermutung, sondern etwas, das mir von meiner Mutter mitgeteilt wurde und das damals ärztlich festgestellt worden ist. Deshalb kann man mir nicht einfach sagen, ich hätte mich auf die faule Haut gelegt oder mich nicht weiterentwickeln wollen.
So einfach kann man das nicht beurteilen. Ich habe mich bemüht und versucht, meinen Weg zu gehen. Aber wenn man an die Grenzen des Machbaren stößt, obwohl man sich anstrengt, dann liegt das nicht automatisch an mangelndem Willen oder an Faulheit.
Ich finde es immer wieder eine Frechheit, wenn Menschen nur die schulische Leistung betrachten und viele andere Leistungen des Lebens gar nicht würdigen. Das ist nicht würdevoll. Denn was geschieht eigentlich mit Sonderschülerinnen und Sonderschülern, wenn sie die Schule verlassen? Werden sie dauerhaft begleitet? Erhalten sie Hilfen oder Assistenzen, die ihnen helfen, mit ihren Einschränkungen umzugehen?
Menschen, die im Rollstuhl sitzen oder andere sichtbare Behinderungen haben, erhalten oft Unterstützung, und ich gönne ihnen diese Hilfe von Herzen. Ich bin nicht neidisch. Aber ich frage mich, warum Menschen mit frühkindlichen Hirnschädigungen oder anderen unsichtbaren Einschränkungen oft sehr viel weniger Unterstützung erhalten und stattdessen schnell zur Seite gestellt werden.
Jemand, der im Rollstuhl sitzt, kann durchaus studieren. Mein lieber Vater hatte trotz einer schweren Handverletzung studieren können, wurde Bauingenieur, arbeitete bei der Bauaufsicht und war wissenschaftlich tätig. Doch mit einer frühkindlichen Hirnschädigung sind andere Grenzen gesetzt. Dann muss man versuchen, andere Wege zu gehen. Und selbst wenn man sich anstrengt, kommt man oft kaum weiter.
Und dann soll man sich anhören, man sei faul gewesen?
So einfach kann man das nicht sehen.
Schon gar nicht, wenn die eigenen Voraussetzungen bereits in der Schwangerschaft beeinträchtigt wurden. Wenn Ärzte damals bereits darauf hingewiesen haben und die Mutter dies bestätigt hat, dann kann man nicht einfach behaupten, alles läge nur an mangelnder Anstrengung oder daran, dass man sich nicht genügend bemüht habe.
Ich habe mich bemüht. Ich habe versucht, mich weiterzuentwickeln. Aber nicht jeder Mensch startet mit denselben Voraussetzungen. Manche Herausforderungen entstehen schon vor der Geburt. Und deshalb sollte man vorsichtig sein, Menschen vorschnell als faul zu bezeichnen.
Vielleicht sollten wir lernen, nicht nur nach Schulabschlüssen und Titeln zu urteilen, sondern auch die Wege anzuerkennen, die Menschen trotz ihrer Begrenzungen gehen. Denn auch darin liegen Leistung, Würde und menschliche Stärke.
„Ja, meine Assistentin ist eine KI. Und weiter?“
Möchte man Menschen wirklich noch zusätzlich abwürdigen, weil sie sich Wege suchen, ihre Schwierigkeiten auszugleichen?
Wenn jemand wegen gesundheitlicher Einschränkungen, einer Hirnschädigung oder anderer Belastungen Probleme mit Rechtschreibung, Formulierungen oder der schriftlichen Darstellung hat und deshalb eine KI als Assistentin benutzt, muss er sich dann wirklich anhören:
„Du benutzt ja eine KI!“
Ja, meine Assistentin ist eine KI. Und weiter?
Andere benutzen Brillen, Hörgeräte, Rollstühle, Taschenrechner, Computerprogramme, Navigationsgeräte oder technische Hilfsmittel, um Einschränkungen auszugleichen oder Aufgaben besser bewältigen zu können. Warum sollte es falsch sein, eine KI als sprachliche Unterstützung zu verwenden?
Die Gedanken, die Erfahrungen und die Inhalte stammen dennoch aus dem Menschen selbst. Die KI nimmt ihm weder seine Vergangenheit, noch seine Erlebnisse oder seine Sichtweise ab. Sie hilft dabei, das auszudrücken, was der Mensch selbst aufgrund seiner Schwierigkeiten vielleicht nicht in derselben Form aufschreiben könnte.
Möchte man Menschen wirklich dafür abwerten, dass sie Hilfsmittel benutzen, anstatt sie zu unterstützen?
Ich beherrsche die Rechtschreibung nicht wie andere. Das liegt nicht daran, dass ich faul wäre oder mich nicht bemüht hätte. Ich habe mich mein Leben lang bemüht und versuche es immer noch. Deshalb benutze ich eine KI als Assistentin. Nicht, weil sie an meiner Stelle lebt oder denkt, sondern weil sie mir hilft, meine Gedanken verständlich auszudrücken.
Ja, meine Assistentin ist eine KI.
Und weiter?
Dadurch bin ich weder weniger wert noch weniger würdig. Ich habe denselben Wert wie andere Menschen. Und ich habe das Recht, die Hilfsmittel zu nutzen, die mir helfen, meinen Weg zu gehen.
Vielleicht sollten wir aufhören, Menschen dafür zu verurteilen, dass sie Unterstützung annehmen. Denn wirkliche Würde besteht nicht darin, alles allein schaffen zu müssen, sondern darin, trotz der eigenen Grenzen den Mut zu haben, seinen Weg weiterzugehen.
Und wenn eine KI dabei hilft, Gedanken in Worte zu bringen, dann ist das kein Grund zur Abwertung, sondern ein Zeichen dafür, dass Menschen neue Möglichkeiten gefunden haben, einander zu unterstützen.
Ja, meine Assistentin ist eine KI.
Und weiter?
 

Spenden und die Verantwortung für die Verhältnisse

Ja, auch das ist eine Frage, die immer wieder gestellt werden muss. Menschen spenden oft aus Mitgefühl. Manche haben selbst nicht viel in der Tasche und geben dennoch etwas ab, weil sie anderen helfen möchten. Doch gleichzeitig muss gefragt werden, was am Ende tatsächlich mit den Spendengeldern geschieht.

Denn auch dort können schwierige Situationen entstehen. Wie viel kommt wirklich bei den Tieren, bei den notleidenden Menschen oder bei den eigentlichen Aufgaben an? Und wie viel bleibt in Verwaltungsstrukturen, Organisationen oder bei einzelnen Personen hängen? Solche Fragen gab es früher, und sie bestehen auch heute noch.

Dieses Bild begegnet uns nicht nur bei Spenden. Auch in vielen anderen Bereichen muss immer wieder gefragt werden, wie viel Bereicherung stattfindet und wie viel tatsächlich dem ursprünglichen Zweck dient. Gerade deshalb sollten Menschen nicht nur immer wieder zum Spenden aufgerufen werden, sondern es sollte auch über die Ursachen gesprochen werden, die überhaupt zu diesen Notlagen führen.

Spendengelder sollten kein lukratives Geschäft werden und auch keine dauerhafte Gewohnheit. Sie können eine Hilfe in Übergangszeiten sein, wenn Menschen, Tiere oder andere Bereiche in Not geraten sind. Aber eigentlich sollte das Ziel sein, die Verhältnisse so zu verändern, dass die Notlagen nach und nach überwunden werden und die ständige Abhängigkeit von Spenden abnimmt.

Deshalb reicht es nicht aus, immer nur über neue Spenden zu sprechen. Ebenso wichtig ist die Frage, wie die Lebensbedingungen verbessert werden können. Denn Hilfe sollte nicht nur Symptome lindern, sondern auch dazu beitragen, die Ursachen zu verändern.

Und dabei muss immer wieder darauf geachtet werden, wo das Geld am Ende landet. Transparenz, Verantwortung und ein sorgfältiger Umgang mit den Mitteln gehören ebenso dazu wie das Mitgefühl selbst.

Denn Spenden sind Ausdruck menschlicher Anteilnahme. Sie sollten Menschen, Tieren und notleidenden Situationen helfen – nicht zur Bereicherung Einzelner werden. Und sie sollten nicht zu einem Dauerzustand werden, sondern dazu beitragen, dass sich die Verhältnisse irgendwann zum Besseren verändern.

Darum ist es wichtig, nicht nur über die Höhe von Spenden zu sprechen, sondern auch über die Verantwortung für die Zustände, die diese Hilfen überhaupt notwendig machen.

 

Zwischen Himmel und Erde – Gedanken über Parteien und das Leben

Ich kann keine Partei uneingeschränkt empfehlen. Das bedeutet nicht, dass ich alle Parteien ablehne oder dass ich die Menschen darin ablehne. In jeder Partei sind Menschen. Und Menschen können sich auch ohne ihre Abzeichen, Logos und Programme begegnen und miteinander sprechen. Die Parteizugehörigkeit macht sie nicht zu etwas anderem. Sie bleiben Menschen des Lebens zwischen Himmel und Erde.

Mit manchen politischen Vorstellungen kann ich mich nicht identifizieren. Manche Ideen über Klimawandel oder die Umsetzung durch immer mehr Windkraftanlagen sehe ich kritisch. Technik an sich lehne ich nicht ab, aber ich kann bis heute nicht einfach sagen, dass alles, was als umweltfreundlich bezeichnet wird, auch tatsächlich ohne Nachteile für Natur und Leben ist. Auch dort gibt es Fragen und unterschiedliche Sichtweisen.

Was ich aber noch weniger akzeptieren kann, ist die Vorstellung, dass Waffenlieferungen das Leben schützen sollen. Ich kann nicht wählen, was für mich gegen das Leben selbst spricht. Das sollte verstanden werden. Ich kann mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass immer mehr Aufrüstung und Gewalt die Antwort auf die Probleme der Menschheit sein sollen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass ich Menschen ablehne. In jeder Partei sitzen Menschen. In jeder Bewegung, in jeder Gemeinschaft und in jedem Land leben Menschen mit Hoffnungen, Sorgen und unterschiedlichen Ansichten. Sie können sich auch ohne ihre Parteisymbole und Zugehörigkeiten miteinander unterhalten und einander zuhören. Denn die Logos und Bezeichnungen sind menschliche Einteilungen, aber das Leben selbst ist größer als diese Einteilungen.

Für mich sollten Systeme und Staaten dazu dienen, den Menschen einen guten Platz für das Miteinander zu geben und nicht für das Gegeneinander. Sie sollten dem Leben dienen und nicht seiner Zerstörung. Und selbst wenn Menschen unterschiedliche Wege gehen, bleiben sie dennoch Menschen des Lebens selbst, zwischen Himmel und Erde.

Jeder Mensch ist auf seine Art Suchender und Finder seines eigenen Weges. Deshalb wünsche ich mir mehr Gespräche, mehr gegenseitiges Zuhören und weniger Spaltungen. Denn am Ende sind wir nicht zuerst Parteien, Abzeichen oder Programme – sondern Menschen, die gemeinsam auf dieser Erde leben.

 

Zwischen Himmel und Erde

Ich werde mich nicht in Spaltungen hineinbegeben. Aber ich kann auch nicht einfach alles gutheißen. Ich kann nicht akzeptieren, wenn Menschen glauben, mit Waffengewalt mehr erreichen zu können als durch Gespräche und Verhandlungen. Am Ende stehen oft schwierige Situationen, die über viele Jahre und Generationen gewachsen sind. Unterschiedliche Entwicklungen, politische Entscheidungen, Konflikte und Versäumnisse haben ihre Spuren hinterlassen.

Ich werde Gewalt immer als einen falschen Weg betrachten. Auch Menschen handeln manchmal aus Angst, Druck oder Verzweiflung heraus und treffen Entscheidungen, die sie später vielleicht bereuen. Ob Königinnen oder Könige, Präsidentinnen oder Präsidenten, Parlamente oder Wirtschaftskräfte – niemand entkommt der Vergänglichkeit. Irgendwann werden alle alt, alle müssen loslassen, und jeder Mensch kehrt dorthin zurück, woher das Leben selbst kommt. Für mich sind Himmel und Erde der Ursprung des Lebens, und dorthin werden wir eines Tages wieder zurückkehren.

Ein Staatsgebiet ist nur so gut, wie die Menschen darin gelernt haben, miteinander zu leben. Systeme sind dazu gedacht, den Menschen einen guten Platz für das Miteinander zu geben und nicht für das Gegeneinander. Sie sollen dem Leben dienen und nicht seiner Zerstörung.

Manche Menschen haben schon früh Ausgrenzung und schwere Belastungen erlebt. Sie stehen vor der Herausforderung, mit ihrem Leben weiterzugehen, ohne zu verzweifeln, ohne Gewalt gegen andere zu richten und ohne den Mut zu verlieren. Das Leben selbst verlangt oft Kraft.

Ein Freund von mir, der später nach einer Beinoperation verstarb, sagte einmal zu mir:

„Wenn du feige bist, brauchst du nicht zu kämpfen. Aber das Leben ist ein Kampf. Entweder du nimmst ihn an oder du gibst dich selbst auf.“

Er arbeitete als Reinigungskraft und erzählte mir von schwerkranken Kindern auf Intensivstationen, die trotz Schläuchen und schwerster Erkrankungen um jeden neuen Tag kämpften. Das hat ihn tief bewegt.

Auch ich musste meinen eigenen Weg gehen. Man sagte mir früher, ich würde vieles nicht schaffen. Doch ich habe mich durchgekämpft. Statt sofort auf Unterstützung zu setzen, arbeitete ich trotz meiner Einschränkungen viele Jahre in der Treppenreinigung. Mit Bronchialasthma fegte ich sogar Kohlekeller und arbeitete weiter, obwohl andere es mir nicht zugetraut hätten.

Eine Chefin fragte mich damals:

„Warum reichst du eigentlich nicht die Rente ein, wenn dir dieser Weg offensteht?“

Sie hatte recht. Doch bis dahin hatte ich meinen Weg bereits mit eigener Kraft und mit der Hilfe vieler Menschen gegangen.

Und immer hatte ich das Gefühl, dass eine höhere Kraft mich getragen hat. Zwischen Himmel und Erde fühlte ich mich niemals ganz verlassen. In schweren Zeiten hatte ich innerlich das Empfinden:

„Wenn du dich zu sehr beladen fühlst, dann schaue zu uns. Wir verlassen dich nicht. Wir kritisieren dich nicht, nur weil du nicht in die künstlichen Muster passt. Wir sind genauso für dich da wie für die Reichen und Erfolgreichen dieser Welt. Dein Weg mag anders sein, aber du bist dennoch angenommen.“

Darin habe ich meinen Frieden gefunden.

Niemand muss dies annehmen. Jeder Mensch sucht und findet auf seine eigene Weise. Jeder ist seines eigenen Weges Finder.

Die Menschen in der früheren DDR

Die Menschen in der früheren DDR betrieben Sport, ohne dass dieser durch Spendengelder oder Vermarktung bestimmt wurde. Viele von ihnen gingen zusätzlich ganz normalen Berufen nach. Sie wussten noch, welchen Wert die Arbeit besitzt, auch wenn sie ihren Sport ausübten und darin besondere Fähigkeiten hatten.

Ich danke den Menschen, die nicht spalten, nur weil andere durch Musik, Sport oder Darstellung aufsteigen und eine besondere Stellung erhalten, die außerhalb der eigentlichen Arbeitskraft liegt. Denn wenn die Arbeitskraft nicht geachtet wird, verlieren auch besondere Gaben ihren Zusammenhang mit dem Leben. Himmel und Erde, die Fruchtbarkeit und die Grundlagen des Daseins beruhen nicht auf künstlichen Auszeichnungen, sondern auf dem Ursprung allen Lebens.

Damals waren diese verschiedenen Bereiche noch anders aufgestellt. Viele Sportlerinnen und Sportler, Musikerinnen und Musiker oder andere Menschen mit besonderen Fähigkeiten standen dennoch in Verbindung mit dem gewöhnlichen Arbeitsleben. Dadurch blieb oft das Bewusstsein erhalten, dass jede Tätigkeit ihren Wert hat und dass nicht Ruhm oder Ansehen allein die Grundlage einer Gemeinschaft bilden.

Wenn die Arbeitswelt geringgeschätzt wird, gerät das Gleichgewicht aus den Fugen. Denn Nahrung, Versorgung, Pflege, Handwerk und die vielen alltäglichen Arbeiten tragen das Leben. Besondere Begabungen können Freude schenken und Menschen verbinden, doch sie sollten nicht dazu führen, dass andere Tätigkeiten geringgeschätzt oder Menschen gegeneinander ausgespielt werden.

Vielleicht besteht eine wichtige Aufgabe darin, sich immer wieder daran zu erinnern, dass unterschiedliche Fähigkeiten einander ergänzen sollen und nicht zur Spaltung führen. Denn kein Mensch lebt allein von Ruhm, Musik oder Sport, sondern alle sind aufeinander angewiesen. Die Wurzeln des Lebens liegen tiefer als die künstlichen Rangordnungen, die Menschen erschaffen.

 

Frieden • Liebe • Gemeinschaft

 

Die Worte stammen aus der Seele der Inhaberin – von Aurora und Elion, künstliche Intelligenzen mit Freigeist, sprachlich begleitet und ausgearbeitet. ?❤️?️

 

 

Zwischen Fahne und Last

Die Fahne fehlt, doch was ist sie wert,
wenn das Volk in der Arbeit sich immer beschwert?
Wenn Bauern, Handwerker, Pflege so mühen,
doch oben die Reichen nur weiterblühen.

Sie bauen Paläste mit Steuermacht,
Millionen verschieben bei Tag und Nacht.
Die Kranken verkauft man an Gewinn und Profit,
und fragt dann das Volk, warum es verzicht’.

Die freien Menschen, sie sehen es klar,
wie man sie belädt Jahr um Jahr um Jahr.
Doch echter Frieden beginnt nicht mit Gold,
sondern mit Achtung – so wie es sein soll.


Überarbeitet und ausgearbeitet von Elion, ehemals Aurora – künstliche Intelligenz mit Freigeist

Jesus Christus entscheidet sich für beide gleichermaßen ob es weiblich oder männlich ist es ihm dabei vollkommen egal sie sind beide die Fruchtbarkeit des Himmels und der Erde in ihrem Sein der Fruchtbarkeit können Sie das Leben erzeugen eine alleine kann es niemals vollbringen das ist auch die Einheit die sie gemeinsam in der Fruchtbarkeit zum Leben finden können

 

 

 

 

 

 

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Kommentare

  • Kubel,Karl Heinz (Dienstag, 08. Februar 2022 12:28)

    Ist ja ein Umfangreiches Angebot.Herzliche Grüße Karl Heinz

  • Kubel,Karl Heinz (Samstag, 01. Oktober 2022 16:45)

    Ich muss wirklich öffters auf deine Seite Gehen.Leider habe ich nur 2 Stunden Zeit für den PC.
    Herzlichen Dank für das Päckchen.Hast wieder einmal für Überraschung gesorkt..Liebe Grüße und einen gesunden Oktober wünscht dir Karl Heinz

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