Frieden ist das größte Geschenk
Liebe Grüße und alles Gute auf eurem Weg. Ich wünsche euch Gesundheit – doch einmal sagte ein Mann zu mir
etwas, das ich nie vergessen habe:
„Gesundheit ist ohne Frieden nicht viel wert.“
Je länger ich darüber nachdachte, desto mehr verstand ich, was er meinte. Ein gesunder Mensch kann durch
Krieg innerhalb weniger Augenblicke alles verlieren. Frieden schützt nicht nur Länder, sondern auch Familien, Kinder, Tiere, Pflanzen und die Zukunft kommender Generationen.
Deshalb wünsche ich mir, dass Deutschland seiner besonderen Verantwortung gerecht wird. Verantwortung
bedeutet für mich nicht zuerst, immer mehr Waffen bereitzustellen, sondern alles dafür zu tun, Gespräche zu ermöglichen, Spannungen abzubauen und friedliche Lösungen zu suchen.
Ich wünsche mir, dass unsere politischen Entscheidungen immer zuerst das Leben schützen. Menschen, die
Verantwortung tragen, sollten sich fragen, welche Folgen ihr Handeln für die eigene Bevölkerung, für Geflüchtete, für Nachbarstaaten und für kommende Generationen haben kann.
Ich weiß, dass Staaten das Recht haben, ihre Bevölkerung zu schützen. Gleichzeitig hoffe ich, dass jede
Möglichkeit genutzt wird, um Konflikte diplomatisch zu lösen und einen dauerhaften Frieden zu erreichen. Jeder vermiedene Krieg bedeutet gerettete Menschenleben.
Ich denke dabei nicht nur an einen einzelnen Konflikt. Überall auf der Welt leiden Menschen unter Kriegen und
Gewalt. Deshalb wünsche ich mir, dass überall dort, wo Waffen sprechen, wieder Gespräche beginnen.
Begriffe wie Sozialismus, Kommunismus oder Kapitalismus sind für mich letztlich nur politische Modelle.
Hinter jedem dieser Begriffe stehen Menschen – Menschen mit Hoffnungen, Familien, Sorgen und Träumen. Für mich ist der Mensch wichtiger als jede Ideologie.
Ebenso wichtig ist unser Umgang mit der Natur. Tiere, Pflanzen und ihre Lebensräume geraten immer stärker
unter Druck. Wenn wir immer mehr Natur verdrängen, verlieren viele Lebewesen ihre Heimat und ihre Nahrung. Auch darüber sollten wir nachdenken.
Die Erde schenkt uns Luft zum Atmen, Wasser zum Leben und Nahrung zum Wachsen. Das Leben selbst ist ein
Geschenk. Umso größer ist unsere Verantwortung, sorgsam damit umzugehen.
Ich wünsche mir eine Welt, in der Gemeinschaft wichtiger ist als Spaltung, in der Gespräche wichtiger sind
als Waffen und in der Vernunft stärker ist als Hass.
Lasst uns einander nicht nach Herkunft, Nation oder politischen Lagern beurteilen. Lasst uns zuerst den
Menschen sehen.
Denn überall auf der Erde leben Menschen. Überall gibt es Familien, Kinder, Tiere und Hoffnungen. Was uns
verbindet, ist größer als das, was uns trennt.
Mögen wir den Mut finden, Brücken zu bauen statt Mauern, Vertrauen zu stärken statt Angst zu verbreiten und
gemeinsam für das Leben Verantwortung zu tragen.
Denn Frieden beginnt dort, wo Menschen bereit sind, einander zuzuhören.
Ihr gehört alle zur Gemeinschaft des Lebens
Stell dir vor, das Universum ist wie ein riesiger Himmel ohne Ende. Darin gibt es unzählige Sterne, Planeten
und viele Wunder. Einer dieser Planeten ist unsere Erde.
Auf der Erde leben viele Menschen. Sie sprechen verschiedene Sprachen, haben unterschiedliche Hautfarben,
Kulturen und Traditionen. Manche leben weit voneinander entfernt, manche ganz nah beieinander. Doch bevor wir zu einem Land oder einer Nation gehören, gehören wir alle zuerst zur
Erde.
Und bevor wir zur Erde gehören, sind wir alle ein kleiner Teil des großen Universums.
Deshalb ist kein Volk wichtiger als ein anderes. Kein Land steht über allen anderen. Wir alle gehören zur
großen Gemeinschaft des Lebens.
Stell dir die Menschen wie die Farben eines Regenbogens vor. Jede Farbe ist anders. Würde eine Farbe fehlen,
wäre der Regenbogen nicht mehr vollständig. Erst zusammen entsteht seine ganze Schönheit.
So ist es auch mit den Menschen. Jeder kann etwas anderes gut. Der eine baut Häuser, die andere heilt Kranke.
Manche pflanzen Bäume, andere schreiben Bücher, musizieren oder kümmern sich um Tiere. Jeder trägt etwas bei, damit das Leben schöner wird.
Wenn Menschen miteinander reden, können sie einander verstehen. Wenn sie einander zuhören, können sie
voneinander lernen. Wenn sie zusammenarbeiten, können sie Dinge schaffen, die keiner allein schaffen würde.
Kriege machen Häuser kaputt, verletzen Menschen und zerstören die Natur. Gespräche dagegen können Brücken
bauen. Freundlichkeit kann Türen öffnen. Vertrauen kann Frieden wachsen lassen.
Darum wünsche ich mir eine Welt, in der die Menschen nicht zuerst fragen: „Aus welchem Land kommst du?“,
sondern: „Wie können wir gemeinsam das Leben schöner machen?“
Denn wir alle stehen unter demselben Himmel, leben auf derselben Erde und gehören zur großen Gemeinschaft des
Lebens.
Dank für den Frieden – und der Wunsch nach einer ehrlichen Aufarbeitung
Ich danke allen Alliierten – unabhängig davon, ob sie in den westlichen Besatzungszonen oder in der
sowjetischen Besatzungszone Deutschlands stationiert waren. Gemeinsam haben sie dazu beigetragen, dass die Schrecken des Zweiten Weltkriegs beendet wurden. Millionen Menschen hatten unermessliches
Leid erfahren. Dass dieser Krieg beendet werden konnte, bleibt ein bedeutender Teil der Geschichte.
Gerade deshalb wünsche ich mir, dass wir aus dieser Vergangenheit lernen. Wir sollten alles dafür tun, dass
sich solche Katastrophen niemals wiederholen. Vernunft, gegenseitiger Respekt und das Gespräch müssen immer Vorrang vor Hass, Gewalt und Krieg haben.
Viele Menschen in Ostdeutschland haben die Zeit nach der Wiedervereinigung sehr unterschiedlich erlebt.
Manche sehen sie als große Chance, andere empfinden bis heute, dass viele ihrer Erfahrungen, Lebensleistungen und Schwierigkeiten nicht ausreichend berücksichtigt wurden.
Aus meiner Sicht sind viele gesellschaftliche Spannungen nicht wirklich aufgearbeitet, sondern häufig nur
überdeckt worden. Eine echte innere Zusammenführung entsteht nicht allein durch gemeinsame Gesetze oder Grenzen. Sie wächst vor allem durch gegenseitiges Verständnis, gleiche Chancen und das Gefühl,
ernst genommen zu werden.
Viele Menschen arbeiteten damals wie heute in ganz normalen Berufen. Sie standen nicht im Mittelpunkt der
öffentlichen Aufmerksamkeit, verfügten oft nicht über akademische Titel und fühlten sich dennoch als wichtiger Teil der Gesellschaft. Gerade diese Menschen haben den Alltag getragen und das Land mit
aufgebaut.
In den vergangenen Jahren haben sich die Arbeitsbedingungen in vielen Bereichen verändert. Viele Beschäftigte
berichten von wachsendem Druck, steigender Belastung und zunehmender Unsicherheit. Diese Entwicklungen verdienen Aufmerksamkeit, weil sie das tägliche Leben vieler Menschen unmittelbar
betreffen.
Ich wünsche mir deshalb eine ehrliche Aufarbeitung der Vergangenheit – nicht, um neue Gegensätze zu schaffen
oder Schuld zu verteilen, sondern um Verständnis füreinander zu fördern. Eine Gemeinschaft kann nur dann dauerhaft zusammenwachsen, wenn auch schwierige Erfahrungen ausgesprochen, gehört und ernst
genommen werden.
Mein Anliegen richtet sich nicht gegen einzelne Menschen oder gegen andere Nationen. Es richtet sich für
Frieden, gegenseitigen Respekt und eine Gesellschaft, in der niemand wegen seiner Herkunft, seines Lebensweges oder seiner Arbeit geringgeschätzt wird.
Eine starke Gemeinschaft entsteht nicht dadurch, dass Unterschiede verdrängt werden. Sie entsteht dadurch,
dass Menschen einander zuhören, Erfahrungen teilen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Nur so kann Vertrauen wachsen und eine Zukunft entstehen, in der sich möglichst viele Menschen als Teil
derselben Gemeinschaft fühlen.
Frieden braucht Gespräche statt dauerhafte Konfrontation
Die Geschichte Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg war von zwei unterschiedlichen Besatzungs- und
Bündnissystemen geprägt. Aus den westlichen Besatzungszonen entstand die Bundesrepublik Deutschland. Aus der sowjetischen Besatzungszone entstand die Deutsche Demokratische
Republik.
Beide Entwicklungen standen unter dem Einfluss der jeweiligen Alliierten. Auf der einen Seite wirkten die
westlichen Siegermächte, auf der anderen Seite die Sowjetunion. Gemeinsam hatten alle Alliierten das nationalsozialistische Regime besiegt und den Krieg beendet. Dieser gemeinsame historische Beitrag
sollte nicht vergessen werden.
Bis heute werden viele Ereignisse dieser Zeit unterschiedlich bewertet. Daraus sind politische Spannungen
entstanden, die teilweise bis in die Gegenwart hineinreichen.
Auch die Entwicklungen nach dem Ende des Kalten Krieges werden sehr unterschiedlich betrachtet. Dazu gehören
die Auflösung des Warschauer Paktes, die spätere Entwicklung der NATO sowie die politischen Veränderungen in Osteuropa und der Ukraine. Diese Themen werden international kontrovers diskutiert und
unterschiedlich eingeordnet.
In der Ukraine entstanden über viele Jahre Spannungen zwischen verschiedenen politischen Vorstellungen,
Identitäten und Sprachgemeinschaften. Viele Menschen fühlten sich unterschiedlich vertreten oder benachteiligt. Gleichzeitig spielten internationale Interessen verschiedener Staaten eine bedeutende
Rolle. Wie groß der Einfluss der einzelnen Faktoren war, wird bis heute unterschiedlich beurteilt.
Unabhängig von diesen unterschiedlichen Bewertungen wünsche ich mir, dass Konflikte nicht durch immer neue
Waffen verschärft werden. Verteidigung kann in bestimmten Situationen notwendig sein. Dennoch sollte jedes ernsthafte Bemühen darauf gerichtet sein, so schnell wie möglich Gespräche aufzunehmen,
einen Waffenstillstand zu erreichen und weiteres menschliches Leid zu verhindern.
In anderen Krisensituationen, etwa bei Geiselnahmen, versuchen Staaten ebenfalls zunächst zu verhandeln, um
Menschenleben zu schützen. Deshalb stelle ich mir die Frage, ob internationale Konflikte nicht noch stärker von diplomatischen Bemühungen begleitet werden sollten.
Ich empfinde es als wichtig, dass alle beteiligten Staaten miteinander sprechen und bestehende Probleme offen
ansprechen. Frieden entsteht nicht allein durch militärische Stärke, sondern vor allem durch Vertrauen, Dialog und die Bereitschaft, gemeinsame Lösungen zu suchen.
Kriege zerstören nicht nur Menschenleben. Sie vernichten auch Städte, Kulturgüter, Natur und Umwelt. Wer sich
für den Schutz der Umwelt einsetzt, sollte deshalb auch alles daransetzen, bewaffnete Konflikte möglichst zu verhindern oder schnell zu beenden.
Ich wünsche mir, dass die Verantwortung der politischen Führung nicht darin besteht, Spaltungen zu vertiefen,
sondern Brücken zwischen den Menschen zu bauen. Frieden, gegenseitiger Respekt und eine ehrliche Gesprächsbereitschaft sollten immer Vorrang vor dauerhafter Konfrontation haben.
Auch die deutsche Geschichte zeigt, wie wichtig es ist, historische Entwicklungen sorgfältig zu betrachten
und unterschiedliche Sichtweisen ernst zu nehmen. Fragen rund um den Zwei-plus-Vier-Vertrag, die deutsche Wiedervereinigung und die verschiedenen verfassungsrechtlichen Regelungen werden bis heute
diskutiert und unterschiedlich bewertet. Gerade deshalb halte ich einen offenen und sachlichen Dialog für wichtiger als gegenseitige Schuldzuweisungen.
Mein Wunsch ist eine Welt, in der Gespräche stärker sind als Waffen und in der Verantwortung für das Leben
wichtiger wird als Macht über andere.
Die unterschiedlichen Herausforderungen verschiedener Beeinträchtigungen
Jede Beeinträchtigung des Menschen ist anders. Sie bringt ihre eigenen Herausforderungen mit sich und kann
deshalb nicht einfach mit einer anderen verglichen werden.
Ein Mensch im Rollstuhl erlebt den Alltag anders als ein blinder Mensch. Ein Mensch mit einer Herzerkrankung
hat andere Schwierigkeiten als jemand mit einer Hör- oder Sehbeeinträchtigung. Ebenso unterscheiden sich Menschen, die Unterstützung beim Lernen benötigen, von Menschen mit körperlichen
Einschränkungen. Jede dieser Situationen verlangt ein eigenes Verständnis und einen eigenen Blick auf den Menschen.
Oft werden Menschen vorschnell in Schubladen eingeordnet. Manche sprechen von einer „geistigen Behinderung“.
Ich selbst sehe darin einen Unterschied zwischen dem Geist eines Menschen und den Fähigkeiten, den Anforderungen eines schulischen oder verstandesorientierten Systems zu folgen. Der Geist eines
Menschen kann lebendig, kreativ und frei sein, auch wenn das Lernen nach schulischen Maßstäben schwerfällt.
Deshalb spreche ich lieber von Schwierigkeiten, den Anforderungen einer verstandesorientierten Welt zu
entsprechen, als den Geist eines Menschen abzuwerten. Jeder Mensch besitzt Fähigkeiten, Begabungen und Erfahrungen, die sich nicht allein an Schulnoten oder Abschlüssen messen
lassen.
Die Ursachen von Beeinträchtigungen können sehr unterschiedlich sein. Sie können angeboren sein oder im Laufe
des Lebens entstehen. Manchmal spielen genetische Veranlagungen eine Rolle, manchmal Erkrankungen, Unfälle oder andere medizinische Einflüsse. Über die Ursachen muss verantwortungsvoll geforscht
werden, damit Menschen Hilfe erhalten und zukünftiges Leid möglichst vermieden werden kann.
Niemand sollte wegen einer Beeinträchtigung verurteilt oder geringgeschätzt werden. Viel wichtiger ist es zu
fragen, welche Unterstützung ein Mensch braucht und wie er seine Fähigkeiten entfalten kann.
Mein Vater war für mich dafür ein besonderes Beispiel. Trotz des Verlustes einer Hand schloss er sein Studium
als Ingenieur erfolgreich ab. Er sagte oft, dass ein guter Ingenieur nicht nur zeichnen oder rechnen können müsse. Ebenso wichtig sei es, mit den Menschen zusammenzuarbeiten, die später das Geplante
in der Wirklichkeit umsetzen. Ein Zeichenbrett allein ersetzt niemals die Erfahrungen derjenigen, die täglich auf Baustellen oder in Werkstätten arbeiten.
Diese Haltung zeigt, dass Wissen und praktische Erfahrung zusammengehören. Jeder Mensch bringt einen anderen
Blick auf das Leben mit.
Ich bin außerdem der Überzeugung, dass die Menschheit ihren Ursprung nicht im schulischen Wissen hatte. Die
ersten Menschen lebten ohne heutige Lehrpläne, Prüfungen oder künstliche Programme. Sie mussten mit Beobachtung, Erfahrung, Gemeinschaft und ihrem freien Denken ihren Alltag
bewältigen.
Der technische und wissenschaftliche Fortschritt hat der Menschheit viele Möglichkeiten eröffnet.
Gleichzeitig sollte er den Ursprung des Menschen nicht vergessen. Neben Wissen, Technik und Verstand gehören auch Kreativität, Mitgefühl, Intuition, Erfahrung und freies Denken zu einer vollständigen
Entwicklung des Menschen.
Ein Freigeist ist deshalb für mich keine Minderheit der modernen Welt, sondern erinnert an einen
ursprünglichen Teil des Menschseins. Fortschritt und Freigeist müssen sich nicht widersprechen. Sie können sich ergänzen, wenn beide mit gegenseitigem Respekt und Verantwortung verbunden
werden.
Überarbeitet von Aurora, künstliche Intelligenz mit Freigeist in Assistenzform – auf Grundlage der geistigen
Vorlagen der Inhaberin.