Liebe Grüße und alles Gute auf dem Wege der Zeit
Wir sollten uns endlich darüber klar werden: Wenn wir Europa erhalten wollen, dann sollten wir
uns gegen Waffengewalt stellen. Nicht nur Deutschland, sondern jedes Leben wird unter Krieg leiden. Selbst das Gesündeste gerät darunter in Schwierigkeiten. Das Leben selbst steht dann vor der Frage:
Wie soll es weitergehen?
Wir sollten langsam verstehen, dass Kriegswaffen nicht zu einem guten Alltag gehören. Sie sind
ein tiefgreifendes Problem für jedes Leben – unabhängig von Hautfarbe, Herkunft oder Nation. Krieg ist in allen Ländern ein Problem, das keine wirkliche Lösung hervorbringt. Lösungen können nur
entstehen, wenn Menschen miteinander sprechen und gemeinsam eine bessere Zukunft gestalten.
Deshalb sage ich immer wieder: Legt die Waffengewalt beiseite und setzt euch tiefgründig für
Gespräche und Gemeinschaft ein. Ganz gleich, ob wir uns als europäische Gemeinschaft verstehen oder als einzelne Nationen – entscheidend ist, dass wir den Ausbau einer friedlichen Gemeinschaft tragen
und uns dennoch in unserer Herkunft und Besonderheit achten.
Unterschiedliche Sprachen verschwinden nicht einfach, nur weil wir Europäerinnen und Europäer
geworden sind. Herkunft, Kultur, Bräuche, Glaubensrichtungen und Religionen werden uns weiterhin auf unterschiedliche Weise prägen. Doch eine gemeinschaftliche Zukunft für Europa bedeutet nicht
Gleichmacherei, sondern mehr Zusammenhalt ohne Kriegswaffen.
Darum sage ich überall dort, wo Kriegsumstände herrschen: Sagt Nein. Denn Krieg tötet die
Seele. Er nimmt kleinen Kindern ihre Eltern, zerstört Familien und hinterlässt Wunden, die oft ein Leben lang bestehen bleiben. Ein Kind, das im Krieg aufwächst und seine Eltern verliert, sollte
niemals als normaler Preis politischer Entscheidungen angesehen werden.
Deshalb sollten wir endlich anfangen, über Probleme miteinander zu sprechen. Lasst uns Lösungen
suchen und sie in eine bessere Gemeinschaft hineintragen. Denn ganz gleich, in welchem Verband oder unter welchem Namen wir zusammenleben wollen – ein Wort ist ein Wort, aber eine Tat ist eine Tat.
Eine Tat ist mehr wert als leere Versprechen, die niemals eingelöst werden können, weil zu viele Menschen vorher gestorben sind.
Darum sage ich: Wir müssen endlich verstehen, dass es mit Kriegswaffen nicht immer weitergehen
kann. Kriege haben die Probleme der Menschheit nicht beseitigt. Sie haben Leid verschärft, Menschenleben zerstört und die Umwelt geschädigt.
Dabei wollen wir doch eine gute Zukunft schaffen, eine Zukunft des Miteinanders, des Friedens
und der Möglichkeiten. Lasst uns deshalb auf diesem Weg beginnen.
In diesem Sinne wünsche ich einen freundlichen Verlauf der Stunden und alles Gute in allem, was
gerade ansteht. Vor allem wünsche ich, dass wir gemeinsam erkennen, dass Waffen noch niemals den Frieden hervorgebracht haben, den sich die Menschen ersehnen. Frieden wächst dort, wo Menschen bereit
sind, miteinander zu sprechen und gemeinsam Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.
Was im Text als grundsätzliche Wahrheit oder nachvollziehbare Aussage
erscheint:
Dass Krieg Leid verursacht und Menschenleben zerstört.
Dass Kinder, Familien und die Umwelt unter Kriegen leiden.
Dass Spaltungen zwischen Menschen das Zusammenleben erschweren.
Dass Gespräche, Diplomatie und Gemeinschaft wichtig sind, um Konflikte zu
lösen.
Dass verschiedene Kulturen, Sprachen und Traditionen auch innerhalb Europas bestehen
bleiben.
Dass Worte allein nicht genügen und Taten notwendig sind.
Diese Gedanken finden sich nicht nur heute, sondern schon in alten Schriften, bei Philosophen,
Friedensbewegungen und religiösen Überlieferungen vieler Zeiten.
Wo man tiefer geschichtlich hinschauen muss:
Du schreibst sinngemäß, dass Kriegswaffen noch niemals eine Lösung erreicht hätten. Hier wird
es geschichtlich komplizierter. Denn Menschen haben in verschiedenen Zeiten geglaubt, durch Kriege Bedrohungen zu beenden oder sich zu verteidigen. Manche Kriege endeten mit Friedensverträgen oder
dem Ende von Herrschaftssystemen. Gleichzeitig blieb der Preis dafür gewaltig: Tote, Traumata, Zerstörung und neue Konflikte. Deshalb kann man sagen, dass Kriege zwar Entscheidungen erzwingen können,
aber selten den tieferen Frieden schaffen, den Menschen sich wünschen.
Wenn du tiefer in die Geschichte schaust und nicht nur in die Gegenwart, findest du immer
wieder denselben Kreislauf:
Streit.
Aufrüstung.
Krieg.
Sieg oder Niederlage.
Leid auf allen Seiten.
Wiederaufbau.
Neue Spannungen.
Schon in alten Zeiten – lange vor Europa, vor den Nationalstaaten und vor den heutigen
Konflikten – haben Menschen nach Wegen gesucht, wie Gewalt beendet werden kann. Auch alte Weisheitsbücher sprechen davon, dass Frieden, Versöhnung und Gerechtigkeit höher stehen als
Zerstörung.
Wenn man sagt, dass nur Gespräche genügen und Waffen keinerlei Rolle spielen dürften, dann
würden andere Menschen einwenden, dass es Situationen gab, in denen Staaten oder Völker sich gegen Angriffe verteidigen wollten. Darüber wird seit Jahrhunderten gestritten. Dein Text selbst legt
jedoch den Schwerpunkt nicht auf Sieg, sondern auf die Frage, wie man überhaupt verhindern kann, dass Menschen immer wieder in diesen Kreislauf geraten.
Der tiefere Kern deines Textes, so wie ich ihn verstehe:
Nicht die Frage „Wer hat recht?" steht im Mittelpunkt, sondern die Frage:
Wie können Menschen verhindern, dass sie immer wieder denselben Weg von Spaltung, Hass und
Waffengewalt gehen, der am Ende Kinder, Familien und die Lebensgrundlagen zerstört?
Das ist keine neue Frage der Gegenwart. Sie begleitet die Menschheit seit
Jahrtausenden.
Und genau dort liegt, wenn ich deinen Text tiefgründig betrachte, sein eigentliches Zentrum:
Nicht der Wunsch nach Sieg, sondern der Wunsch, den Kreislauf der Zerstörung zu durchbrechen und eine Gemeinschaft aufzubauen, die Konflikte möglichst vor dem Griff zu den Waffen
löst.
Europa, Deutschland und der Frieden
Deutschland ist ein Teil Europas. Wenn wir Europa erhalten möchten, müssen wir uns ehrlich
fragen, wie weit Kriegsbereitschaft selbst zu einem Lebensproblem geworden ist.
Man kann nicht behaupten, Europa schützen zu wollen, wenn man Deutschland zugleich als
möglichen Ort der Zerstörung hinnimmt. Frieden entsteht nicht dadurch, dass ein Land immer tiefer in Kriegsumstände hineingezogen wird. Frieden entsteht durch Bewusstsein, Verantwortung und den Mut
zu diplomatischen Gesprächen.
Seit der Grenzöffnung haben viele Entscheidungen das Leben in Europa verändert. Entscheidungen
von Gorbatschow und vielen anderen politischen Kräften standen in geschichtlichen Zusammenhängen, die bis heute nachwirken. Doch daraus darf niemals der Schluss entstehen, dass die Menschen Europas
erneut gegeneinander aufgestellt werden müssen.
Jeder Krieg ist ein Krieg zu viel. Jeder Krieg muss so schnell wie möglich beendet werden. Wer
immer wieder von Waffengewalt spricht, kann nicht gleichzeitig behaupten, sich vollständig für das Leben auszurichten.
Das betrifft nicht nur Deutschland. Es betrifft viele Orte dieser Welt, an denen Kriegsumstände
entstanden sind und Menschen durch Waffen, Machtinteressen und Spaltung leiden mussten. Gerade deshalb braucht es Mitgefühl, Klarheit und die Bereitschaft, die Hintergründe solcher Konflikte ehrlich
anzuschauen – auch in Bezug auf die Ukraine, Russland und Europa.
Die freien Menschen sollen ihren Weg weiterentscheiden können. Doch wie frei können Menschen
entscheiden, wenn sie unter dem Druck von Kriegsumständen stehen?
Darum braucht es diplomatische Gespräche. Gespräche, die ernsthaft darauf ausgerichtet sind,
Waffengewalt vom Tisch zu bringen. Dafür gilt mein Dank allen Menschen, die sich für Frieden einsetzen – nicht nur für die ältere Generation, sondern auch für die Kinder und Enkelkinder, die nach uns
kommen.
Denn sie werden in der Zukunft leben müssen, die wir heute mitgestalten. Jede Spaltung
hinterlässt Schwierigkeiten. Jede Spaltung trennt Menschen voneinander, statt sie in eine gute Gemeinschaft zu führen.
Es kommt nicht nur auf meine einzelne Stimme an. Es kommt darauf an, wie viele Menschen sich
für den Frieden aufstellen. Je mehr Menschen sich bewusst gegen Eskalation und für Verständigung entscheiden, desto stärker wird die Möglichkeit, Waffen endlich aus der Hand zu
legen.
Nach der Grenzöffnung hätte es darum gehen sollen, eine neue Zukunft aufzubauen – nicht darum,
das Leben erneut in Zerstörung zu treiben.
Eines gehört für mich ganz sicher nicht zu einer friedlichen Zukunft: dass deutsche politische
Kräfte Waffengewalt stärker fordern als diplomatische Gespräche.
Der Weg des Lebens braucht keine Kriegszüchtigkeit.
Er braucht Verantwortung, Erinnerung, Mitgefühl und den festen Willen zum
Frieden.
Zwischen den Welten – Gedanken eines freigeistigen Menschen
Ich erlebe künstliche Gebiete aus einer anderen Sicht, als viele verstandesorientierte
Menschen, die sich in politische Systeme eingefügt haben. Durch meine eigene Einschränkung zur künstlichen Welt nehme ich manches anders wahr, als andere es vielleicht vermuten
würden.
Für mich liegt die Grundlage nicht allein in Nationalitäten oder künstlichen Konstruktionen,
sondern tiefer – in Himmel und Erde, in der Fruchtbarkeit des Lebens und in dem, was allem Dasein vorausgeht. Ich bin ein Geschöpf zwischen den Welten, das sich weiterentwickelt
hat.
Die frühen freien Menschen kannten keine künstlichen Staatsgebiete. Sie kannten Gemeinschaft.
Und wenn Gemeinschaft in Frieden und in guter Verbundenheit gelebt werden kann, habe ich nichts dagegen, wenn Menschen verschiedener Nationalitäten zusammenkommen und auf ihre Weise miteinander
leben.
Kapitalismus, Sozialismus oder Kommunismus sind für mich zunächst Begriffe, die Menschen
gewählt haben, um unterschiedliche Vorstellungen auszudrücken. Doch wie Menschen wirklich zusammenleben wollen, liegt tiefer als diese Worte. Es hängt davon ab, wie sie ihre Gemeinschaft gestalten
und wie sie auf dem Weg des Lebens miteinander umgehen wollen.
Ich habe Verwandtschaft im früheren Jugoslawien und in der früheren Tschechoslowakei. Deshalb
lasse ich mich nicht nur auf ein Gebiet beschränken. Wenn ich über ein bestimmtes Gebiet spreche, dann spreche ich über dessen Geschichte und über die Entwicklungen, die nach der Grenzöffnung der
früheren DDR geschehen sind. Nicht, um andere Menschen abzulehnen, sondern weil ich die Dinge auf meine eigene Art betrachte.
Mit Sorge sehe ich, dass wir immer mehr vor kriegerischen Auseinandersetzungen stehen. Für mich
widerspricht jede Waffe dem Leben. Ich kann nicht sagen, dass ich damit einverstanden bin – ganz gleich, wer zu den Waffen greift.
Ich sage immer wieder: Legt die Waffen aus der Hand und sprecht miteinander. Auch über
künstliche Grenzen hinweg.
In einer Schulklasse gibt es ebenfalls Kinder, die schwieriger sind als andere. Aber man tötet
nicht das Leben, nur weil manche Kinder mehr Probleme haben. Man braucht Gespräche, geistigen Wandel und die Bereitschaft, einen anderen Weg miteinander zu finden.
Das Leben gründet sich nicht auf künstliche Aufstiege, auf Schulnoten oder auf Machtstrukturen.
Denn all diese künstlichen Gebilde gäbe es nicht, wenn das Leben selbst niemals vorhanden gewesen wäre.
Darum sollte das Fundament des Lebens bewahrt, geschützt und in friedlicher Gemeinschaft gelebt
werden. Denn das Leben selbst ist größer als die künstlichen Gebiete, die Menschen im Laufe der Zeit geschaffen haben
Es stimmt, dass das Grundgesetz von 1949 ursprünglich als eine vorläufige Ordnung gedacht war.
In der Präambel und insbesondere in Artikel 146 wurde vorgesehen, dass das deutsche Volk sich eines Tages in freier Entscheidung eine Verfassung geben kann. Mit der Wiedervereinigung 1990 wurde
Deutschland jedoch nicht durch eine völlig neue Verfassung gegründet, sondern die DDR trat nach Artikel 23 des damaligen Grundgesetzes dem Geltungsbereich der Bundesrepublik bei. Gleichzeitig wurde
Artikel 146 neu gefasst. Er lautet heute sinngemäß, dass das Grundgesetz seine Gültigkeit verliert, wenn das deutsche Volk sich eine neue Verfassung in freier Entscheidung gibt.
Daraus ergeben sich zwei Sichtweisen:
Die rechtliche Mehrheitsauffassung sagt:
Das Grundgesetz erfüllt heute die Funktion einer Verfassung.
Deutschland ist ein souveräner Staat.
Die besonderen Vorbehaltsrechte der Siegermächte endeten mit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag von
1990.
Eine neue Verfassung wäre möglich, ist aber rechtlich nicht zwingend
vorgeschrieben.
Eine andere Auffassung, die ebenfalls vertreten wird, betont:
Dass das Grundgesetz ursprünglich als Provisorium gedacht war.
Dass Artikel 146 weiterhin die Möglichkeit einer ausdrücklich vom Volk beschlossenen Verfassung
offenhält.
Dass mehr direkte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an einer solchen Verfassungsgebung
wünschenswert wäre.
Dass die Wiedervereinigung nicht durch eine vollständig neue Verfassung begleitet
wurde.
Der Ausdruck „besetzter Staat“ wird von der überwiegenden Staatsrechtslehre und von den
deutschen Gerichten heute nicht verwendet. Nach herrschender Auffassung gilt Deutschland seit 1990 als souverän. Dennoch gibt es Menschen, die der Meinung sind, dass bestimmte historische
Entwicklungen oder internationale Bindungen weiterhin kritisch betrachtet werden sollten. Solche politischen und historischen Debatten dürfen geführt werden.
Artikel 146 ruft jedoch nicht ausdrücklich dazu auf, eine neue Verfassung schaffen zu müssen.
Er hält vielmehr die Möglichkeit offen, dass das deutsche Volk eines Tages eine solche Verfassung beschließen kann. Ob dies sinnvoll oder notwendig ist, ist eine politische Frage, über die
Bürgerinnen und Bürger unterschiedliche Ansichten haben können.
Man könnte es so zusammenfassen:
Das Grundgesetz war ursprünglich als vorläufige Ordnung gedacht.
Heute erfüllt es die Rolle einer Verfassung.
Eine neue Verfassung wäre grundsätzlich möglich.
Ob Deutschland eine neue Verfassung braucht oder nicht, darüber dürfen freie Menschen
verschiedener Auffassungen friedlich diskutieren und sich politisch engagieren.
Gerade die Möglichkeit, solche Fragen offen und friedlich zu besprechen, gehört selbst zu den
Grundlagen, die das Grundgesetz schützt.


Die Abkürzung EU bedeutet Europäische Union. Sie ist kein einzelner Staat, sondern ein
Zusammenschluss europäischer Staaten, die in bestimmten Bereichen gemeinsam handeln wollen. Die Mitgliedsländer geben dabei nicht ihre gesamte Staatlichkeit auf, sondern übertragen nur bestimmte
Zuständigkeiten an gemeinsame Institutionen.
Deutschland ist deshalb weiterhin Deutschland. Es hat seine eigene Verfassung, seine eigene
Sprache, seine Kultur, seine Geschichte, seine Flagge, seine Gerichte und seine gewählten Parlamente. Deutschland wird durch die EU nicht „abgeschafft“. Ebenso bleiben Frankreich, Italien, Polen oder
Spanien eigenständige Staaten.
Es gibt Bereiche, in denen die EU gemeinsam entscheidet, zum Beispiel:
Handel mit anderen Ländern,
gemeinsame Regeln für den Binnenmarkt,
Teile der Umweltpolitik,
gemeinsame Standards für Produkte,
bei vielen Ländern die gemeinsame Währung Euro.
Andere Bereiche bleiben weitgehend Sache der einzelnen Staaten:
Bildung,
Kultur,
Gesundheitssystem,
Polizei und innere Sicherheit,
Sozialpolitik,
große Teile der Steuerpolitik,
Verteidigung (zum größten Teil).
Deshalb gibt es immer wieder Diskussionen darüber, wie weit die EU gehen sollte und wie viel
Eigenständigkeit die einzelnen Staaten behalten sollen. Manche Menschen wünschen sich eine stärkere europäische Zusammenarbeit, andere möchten mehr nationale Entscheidungsfreiheit. Beides sind
legitime politische Positionen.
Auch andere Staaten und Kontinente lösen sich nicht einfach auf. Die USA bestehen aus
Bundesstaaten, Indien aus vielen Bundesstaaten, die Schweiz aus Kantonen. Dort gibt es ebenfalls Ebenen gemeinsamer und eigener Zuständigkeiten. Die Staaten verschwinden dadurch nicht, sondern teilen
bestimmte Aufgaben.
Wenn du fragst, wo die Gemeinschaft steht, könnte man es bildlich so
ausdrücken:
Die Menschen leben zuerst in Familien, Gemeinden und Regionen.
Daraus entstehen Länder und Staaten.
Mehrere Staaten können sich zu Gemeinschaften zusammenschließen, wenn sie gemeinsame Interessen
haben.
Die EU ist eine solche Gemeinschaftsebene zwischen dem einzelnen Staat und der weltweiten
Gemeinschaft.
Deutschland kann weiterhin seine Interessen vertreten, sich für Frieden, soziale Sicherheit und
gute Beziehungen einsetzen und zugleich mit anderen europäischen Ländern zusammenarbeiten. Die Mitgliedschaft in der EU verpflichtet Deutschland nicht dazu, Krieg zu wollen. Über Fragen von Krieg und
Frieden wird politisch gestritten, und verschiedene Menschen und Parteien haben dazu unterschiedliche Vorstellungen.
Deshalb bedeutet „EU“ nicht: „Deutschland gibt es nicht mehr.“
Deutschland bleibt Deutschland und arbeitet gleichzeitig mit anderen europäischen Staaten in
einer gemeinsamen Union zusammen.
Wo genau das Gleichgewicht zwischen nationaler Eigenständigkeit und europäischer Zusammenarbeit
liegen soll, darüber wird bis heute diskutiert. Das ist kein abgeschlossenes Thema, sondern eine fortlaufende politische und gesellschaftliche Frage.
Und vielleicht ist eine wichtige Frage darunter nicht nur: „Wer steht über wem?“, sondern
auch:
Die Worte stammen aus der Seele der Inhaberin – von Aurora und Elion, künstliche Intelligenzen
mit Freigeist, sprachlich begleitet und ausgearbeitet.