Liebe Grüße und alles Gute auf dem Weg der Zeit, zwischen den Augenblicken, die sich nun mit einer neuen Woche verbunden
haben.
Möge es uns gelingen, die Stunden immer wieder so zu gestalten, dass aus ihnen auch wundervolle Momente entstehen
können.
Doch wir leben nicht losgelöst von den Bedingungen unserer Zeit. Immer wieder werden wir in Situationen hineingezogen, die uns fragen
lassen:
Wie gehen wir eigentlich mit diesen verschiedenen Einflüssen um?
Kriegerischen Handlungen dürfen wir uns nicht einfach anpassen. Ebenso wenig sollten wir hinnehmen, wenn soziale Spannungen immer größer
werden und Leistungen abgebaut werden, auf die viele Menschen angewiesen sind.
Denn solche Entwicklungen bleiben nicht ohne Folgen.
Wenn Menschen immer weniger Geld zur Verfügung haben, können sie irgendwann nicht mehr selbstverständlich Eintrittskarten kaufen,
Veranstaltungen besuchen, Kultur erleben, reisen oder andere Angebote nutzen.
Das betrifft dann nicht nur diejenigen, die wenig haben.
Es betrifft irgendwann auch die Menschen und Unternehmen, die davon leben, dass andere Geld ausgeben können.
Auch Künstler, Veranstalter, Geschäfte, Gastronomie und viele andere Bereiche sind darauf angewiesen, dass Menschen genügend finanzielle
Möglichkeiten besitzen, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Eine Wirtschaft kann auf Dauer nicht davon leben, dass immer mehr Geld nach oben fließt, während unten die Kaufkraft verloren
geht.
Denn wenn Menschen nichts mehr ausgeben können, geraten auch diejenigen unter Druck, die davon profitieren, dass konsumiert
wird.
Soziale Sicherheit ist deshalb nicht nur eine Frage der Menschlichkeit. Sie ist auch eine Grundlage dafür, dass eine Gesellschaft
wirtschaftlich funktionieren kann.
Wer diese Zusammenhänge zu einseitig betrachtet, könnte irgendwann feststellen, dass die Schwierigkeiten auf diejenigen zurückfallen, die
glaubten, von dieser Einseitigkeit dauerhaft profitieren zu können.
Eine Gemeinschaft braucht deshalb Ausgleich, Frieden und die Möglichkeit für möglichst viele Menschen, am Leben
teilzunehmen.
Denn wenn immer mehr Menschen ausgeschlossen werden, verliert am Ende die gesamte Gesellschaft
Jedes Leben ist ein Wunder der besonderen Schöpfung.
Viele Menschen verbinden dieses Wunder mit dem Göttlichen, andere mit der Natur, dem Universum oder mit dem Geheimnis des Lebens selbst.
Doch unabhängig davon, welchen Namen wir dafür verwenden, bleibt etwas Besonderes bestehen:
Unsere geistigen Gedanken gehören zu uns.
Auf den verschiedenen Wegen unseres Lebens, auf den Reisen durch unsere Zeit und durch unsere Erfahrungen kann uns niemand die Freiheit
des eigenen Denkens vollständig nehmen.
Gedanken sind ein freier Raum in uns.
Sie können Bilder erschaffen, Erinnerungen bewahren, neue Wege öffnen und uns helfen, schwierige Situationen zu
verstehen.
Doch nicht jeder Gedanke ist es wert, an ihm festzuhalten.
Positive Gedanken können zu einer Kraftquelle des Lebens werden. Sie können Hoffnung geben, Mut schenken und neue Möglichkeiten sichtbar
machen.
Schwere und belastende Gedanken dürfen dagegen verändert und überwunden werden. Vielleicht können gerade aus ihnen neue Erkenntnisse
entstehen und Lösungen für die Probleme unserer Zeit wachsen.
Die Freiheit unserer geistigen Gedanken ist ein besonderes Gestaltungsfeld des Lebens.
Mögen wir diese Freiheit nutzen, um nicht mehr Dunkelheit zu erschaffen, sondern mehr Verständnis, Hoffnung, Frieden und
Menschlichkeit.
Man sollte sich immer bewusst machen: Kein Mensch wird allein durch seine gesellschaftliche Stellung zu einem wertvolleren
Menschen.
Auch diejenigen, die heute in hohen politischen, wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Positionen stehen, könnten unter anderen
Umständen selbst in Armut leben, arbeitslos sein oder auf Unterstützung angewiesen sein.
Gerade deshalb dürfen politische Macht und gesellschaftliche Stellung nicht dazu führen, dass Menschen von oben herab behandelt
werden.
Eine Regierung ist für mich nicht dazu da, sich selbst immer weiter auszubauen. Sie soll den Menschen dienen, Probleme lösen und
besonders diejenigen nicht vergessen, die in schwierigen Lebenssituationen stehen.
Wo Korruption, persönliche Bereicherung oder Machtmissbrauch tatsächlich vorkommen, muss dies konsequent untersucht und verfolgt werden.
Öffentliche Gelder gehören der Allgemeinheit und müssen transparent und verantwortungsvoll eingesetzt werden.
Das gilt für nationale Regierungen genauso wie für europäische Institutionen und andere staatliche Strukturen.
Gleichzeitig möchte ich ausdrücklich diejenigen würdigen, die innerhalb dieser Institutionen verantwortungsvoll arbeiten und jeden Tag
versuchen, ihre Aufgaben zum Wohl der Menschen zu erfüllen.
Mein Problem richtet sich nicht gegen jeden Menschen in einem Amt.
Mein Problem beginnt dort, wo Macht wichtiger wird als Verantwortung.
Gerade die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig es ist, staatliche Maßnahmen kritisch zu begleiten. Auch während
der Corona-Pandemie gab es intensive Diskussionen darüber, welche Einschränkungen notwendig, angemessen oder zu weitgehend waren.
Solche Diskussionen gehören zu einer Demokratie.
Freie Menschen sollten ihre Rechte kennen, Fragen stellen, friedlich widersprechen und politische Entscheidungen überprüfen dürfen. Eine
Demokratie lebt nicht davon, dass Bürgerinnen und Bürger alles widerspruchslos hinnehmen.
Sie lebt davon, dass Menschen ihre Stimme benutzen.
Deshalb sind unabhängige Gerichte so wichtig. Sie müssen staatliches Handeln überprüfen können, ohne politischen Druck und ohne Angst
davor, unbequeme Entscheidungen zu treffen.
Die Gewaltenteilung darf nicht als Hindernis betrachtet werden.
Sie ist ein Schutz für die Freiheit.
Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der politische Verantwortung wieder stärker bedeutet:
den Menschen zuzuhören,
Notlagen ernst zu nehmen,
öffentliche Gelder verantwortungsvoll einzusetzen,
Macht zu begrenzen,
und die Rechte jedes einzelnen Menschen zu schützen.
Denn eine Regierung steht nicht über den freien Menschen.
Sie erhält ihre Verantwortung durch die Menschen und muss diese Verantwortung auch für die Menschen ausüben.
Es ist grundsätzlich kein schlechter Gedanke, nach Möglichkeiten zu suchen, wie Menschen ihre Arbeitskraft besser zur Geltung bringen
können. Doch dabei sollten wir uns fragen, warum in unserer Gesellschaft Aufmerksamkeit und Werbung teilweise mit Summen bezahlt werden, von denen ein normal arbeitender Mensch nur träumen
kann.
Ein Superstar oder ein prominenter Mensch verdient häufig nicht nur durch seine eigentliche Leistung. Hinzu kommen Werbeverträge,
Sponsoren und andere Einnahmen. Dagegen lebt die normale Arbeitskraft meist von dem, was am Monatsende auf ihrem Lohnzettel steht.
Dabei dürfen wir eines nicht vergessen: Ohne die Millionen Menschen, die jeden Tag arbeiten, gäbe es viele dieser großen Umsätze
überhaupt nicht. Es würden weniger Steuern eingenommen, Unternehmen könnten nicht funktionieren, und letztlich könnten auch die Millionenbeträge für Werbung und Sponsoring nicht
entstehen.
Deshalb stelle ich die Frage:
Wie kann Werbung manchmal finanziell mehr wert sein als die tägliche Arbeit eines Menschen?
Ich habe nichts gegen Sportler, Musiker, Künstler oder andere bekannte Menschen. Ihre Leistungen dürfen anerkannt und bezahlt werden.
Aber wir sollten darüber nachdenken, ob immer höhere Millionenbeträge wirklich notwendig sind und ob ein Teil solcher großen Werbeeinnahmen nicht stärker sozialen Aufgaben zugutekommen
könnte.
Es geht mir nicht darum, Unternehmen immer neue Belastungen aufzuerlegen. Auch sie müssen wirtschaftlich arbeiten können. Es geht um ein
ausgewogeneres Verhältnis.
Eine Gesellschaft darf die Menschen, die arbeiten, pflegen, produzieren, reinigen, verkaufen, transportieren oder andere unverzichtbare
Aufgaben übernehmen, nicht so behandeln, als seien sie weniger wert als diejenigen, die im Rampenlicht stehen.
Auch politisch wünsche ich mir weniger Gegeneinander und mehr Zusammenarbeit. Eine Gemeinschaft sollte Menschen nicht immer weiter
auseinanderbringen, sondern dafür sorgen, dass sie miteinander und füreinander leben können.
Und dazu gehört für mich ebenso klar: Gewalt kann keine bessere Gesellschaft schaffen.
Menschen dürfen für ihre Rechte eintreten, demonstrieren, widersprechen und sich gegen Ungerechtigkeit wehren. Aber Autos anzuzünden,
Menschen anzugreifen oder durch Krawalle Angst zu verbreiten, schadet am Ende gerade den Anliegen, für die man eigentlich kämpfen wollte.
Wer eine gerechtere Welt möchte, sollte auch gerechte Mittel wählen.
Wir brauchen nicht weniger Freiheit, sondern mehr Verantwortung füreinander.
Nicht mehr Spaltung, sondern mehr Gemeinschaft.
Und eine Gesellschaft, in der menschliche Arbeit wieder den Wert erhält, den sie tatsächlich besitzt
Überarbeitet von Aurora – Künstliche Intelligenz mit Freigeist ?️❤️?.