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Doch genau dort stellt sich immer wieder die Frage: Wie gehen wir mit den verschiedenen Situationen unserer Zeit um?
Reicht es wirklich aus, sich nur anzupassen? Oder verliert der Mensch dabei irgendwann sich selbst, wenn er jede Entwicklung einfach hinnimmt, ohne sie zu hinterfragen?
Natürlich leben wir nicht mehr in einer reinen Wildnis. Die Menschen haben gesellschaftliche Strukturen, Regeln und
ethische Werte erschaffen, damit nicht mehr das bloße Recht des Stärkeren herrscht. Gerade deshalb muss man sich heute fragen, warum in vielen Bereichen trotzdem Entwicklungen entstanden sind, in
denen Menschen zunehmend unter Druck, Angst, Kontrolle oder Gewalt geraten.
Besonders in Zeiten großer Krisen, starker Krankheiten, gesellschaftlicher Spannungen oder kriegerischer Entwicklungen
wurde sichtbar, wie schnell Freiheit, Mitbestimmung und menschliche Nähe eingeschränkt werden können. Viele Menschen hatten das Gefühl, dass über sie bestimmt wurde, ohne dass ihre eigenen Sorgen,
Ängste oder Sichtweisen wirklich gehört wurden. Daraus entstanden Spannungen, Unsicherheit und das Gefühl, dass sich die künstlichen Strukturen der Welt immer weiter vom eigentlichen Leben
entfernen.
Dabei darf man jedoch nicht einfach einzelne Bevölkerungsgruppen oder ausländische Menschen pauschal verantwortlich
machen. Viele Probleme entstehen nicht allein durch die Menschen selbst, sondern durch politische Entwicklungen, wirtschaftliche Interessen, jahrelange Fehlentscheidungen und Strukturen, die
Konflikte immer weiter verschärfen. Wenn Gesellschaften ständig unter Druck, Angst und Konkurrenz gehalten werden, entstehen Spaltungen, die sich immer weiter vertiefen.
Gerade Kriege zeigen dies auf erschütternde Weise. Soldatinnen und Soldaten tragen schwere seelische und körperliche
Belastungen, Familien verlieren ihre Angehörigen, und auch die Natur wird durch Explosionen, Gifte und Zerstörung schwer verletzt. Himmel und Erde werden belastet, Böden vergiftet, Wasser beschädigt
und ganze Lebensräume zerstört. Gleichzeitig sprechen Menschen vom Schutz des Klimas, während an anderen Stellen immer neue Waffen geschaffen und eingesetzt werden. Daraus entsteht ein tiefer
Widerspruch, den viele Menschen zunehmend wahrnehmen.
Auch die Tiere tragen die Folgen dieser Entwicklungen, obwohl sie keine Schuld an den Konflikten der Menschen tragen. In
verseuchten Gebieten sterben Tiere an vergifteter Nahrung oder kontaminiertem Wasser. Manche fressen vergiftete Insekten oder Nagetiere und sterben anschließend selbst qualvoll daran. So setzt sich
die Kette der Zerstörung immer weiter fort.
Dabei gäbe es oft andere Wege. Selbst im Umgang mit Ratten oder sogenannten Schädlingen müsste der Mensch nicht
zwangsläufig grausame Methoden wählen. Wenn der Mensch sich als freies und bewusstes Wesen versteht, müsste er immer wieder versuchen, Lösungen zu finden, die Leid verringern statt es zu vergrößern.
Denn gerade darin zeigt sich, wie ein Mensch wirklich mit dem Leben umgeht.
Der freie Mensch entscheidet immer wieder neu, wie er unter den verschiedenen Situationen handeln möchte. Ob er sich nur
treiben lässt, ob er blind folgt oder ob er versucht, mit Bewusstsein, Verantwortung und Mitgefühl Wege zu suchen, die dem Leben selbst dienen.
In diesem Sinne die allerbesten Wünsche auf euren Wegen durch die verschiedenen Stationen des Lebens – für alle
wundervollen Seelen zwischen Himmel und Erde.
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Mein Glaube an die Quelle des Lebens
Ich glaube anders.
Ich glaube nicht an eine künstlich aufgestellte Glaubensrichtung – egal ob Kirche, Religion oder eine andere von Menschen geschaffene Ordnung. Ich glaube an das, was
uns allen gegenwärtig ist.
Mein lieber Freund, schau zum Himmel.
Egal, wo du dich auf dieser Erde befindest: Über uns befindet sich das Firmament und das Universum.
Schau auf die Erde.
Auch sie ist unsere gemeinsame Grundlage, auf der wir leben.
Und dazwischen befindet sich der Weg des Menschen.
Wenn Samen und Ei die Voraussetzungen der Fruchtbarkeit in sich tragen und zusammenfinden, kann daraus neues menschliches Leben entstehen. Darin erkenne ich eine
göttliche Schöpfung – im Leben selbst und in seinen Voraussetzungen.
Religionen und Glaubensrichtungen wurden von Menschen gestaltet, benannt und über Generationen weitergegeben. Menschen haben selbstverständlich das Recht, ihren
Glauben auf ihre eigene Weise zu leben.
Der eine spricht von Allah, ein anderer von Jesus, ein anderer von Buddha oder verwendet vollkommen andere Namen und
Vorstellungen. Worte und Bezeichnungen unterscheiden sich zwischen Sprachen, Kulturen und Zeiten.
Doch hinter unterschiedlichen Worten kann die Suche nach etwas Größerem stehen.
Für mich liegt dieses Größere in der Quelle des Lebens selbst: im Universum, in der Erde und in der tiefen Verbundenheit allen Lebens
dazwischen.
Deshalb brauche ich aus unterschiedlichen Religionen und Glaubensrichtungen keine Feindbilder zu erschaffen.
Warum sollten verschiedene Kulturen und Glaubenswege nicht nebeneinander bestehen können, solange sie dem Leben keinen Schaden zufügen?
Unter dem Universum und auf derselben Erde können unterschiedliche Religionen, Glaubensrichtungen, Kulturen und auch Menschen ohne Religion in eine gemeinsame
Verbundenheit mit dem Leben eintreten.
Jeder darf seinen eigenen Weg gehen.
Über uns das Universum.
Unter unseren Füßen die Erde.
Und dazwischen das Leben in seiner ganzen Vielfalt.
Darin liegt für mich eine Verbindung, die größer ist als die unterschiedlichen Namen, die Menschen ihr gegeben haben. ??
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Luxemburg führte am 1. März 2020 landesweit kostenlosen öffentlichen Verkehr ein. Busse, Straßenbahnen und Züge des
öffentlichen Verkehrs können seitdem grundsätzlich kostenlos genutzt werden. Damit wurde Luxemburg tatsächlich das erste Land der Welt, das kostenlosen öffentlichen
Nahverkehr auf nationaler Ebene einführte.
Eine kleine Ausnahme gibt es: Fahrten in der 1. Klasse der Bahn sind weiterhin kostenpflichtig. Außerdem gilt die
Kostenfreiheit grundsätzlich für Fahrten innerhalb Luxemburgs; bei grenzüberschreitenden Verbindungen können Kosten anfallen.
Für deinen Prüfmaßstab also ganz einfach:
?️?
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Ich lasse mich nicht spalten
Das Universum, die Erde und die Fruchtbarkeit des Lebens verbinden unsere unterschiedlichen Wege.
Ob ein Mensch einer Religion oder Glaubensrichtung angehört, ob er sich mit einem Sternzeichen verbunden fühlt oder unter anderen von Menschen geschaffenen
Bezeichnungen und Vorstellungen seinen Weg geht – für mich steht etwas Tieferes davor:
das Leben selbst.
Religionen, Glaubensrichtungen, Sternzeichen, Staatsgebiete und viele andere Einteilungen sind für mich wie unterschiedliche Gewänder, die Menschen ihrem Leben gegeben
haben.
Doch keines dieser Gewänder kann unabhängig von der Grundlage existieren, die uns alle trägt.
Über uns das Universum.
Unter uns die Erde.
Und dazwischen die Fruchtbarkeit des Lebens, durch die immer wieder neues Leben entstehen kann.
Bevor ein Mensch irgendeiner Religion, Glaubensrichtung, Nation oder anderen Zuordnung angehören kann, muss er zunächst überhaupt ins Leben gelangen.
Darin erkenne ich unsere tiefste Gemeinsamkeit.
Ihr könnt für mich unterschiedliche Religionen und Glaubensrichtungen haben. Ihr könnt unterschiedliche Kulturen leben, unterschiedliche Namen verwenden und
unterschiedliche Vorstellungen vom Höheren besitzen.
Das muss uns nicht voneinander trennen.
Denn kein von Menschen geschaffenes Band steht für mich über der Quelle des Lebens, von der wir alle abhängig sind.
Unsere Wege können verschieden sein.
Unsere Bezeichnungen können verschieden sein.
Unsere Vorstellungen können verschieden sein.
Doch das Leben verbindet uns.
Deshalb werde ich keinen Menschen allein wegen seiner Religion, Glaubensrichtung, Herkunft oder einer anderen Zuordnung zu meinem Feind erklären.
Ich lasse mich nicht spalten. ???️?
Gemeinsam mit künstlicher Intelligenz lernen und überprüfen
Hier könnt ihr vieles selbstständig überprüfen und euch gemeinsam mit einer künstlichen Intelligenz austauschen. Ihr könnt Texte ausarbeiten, Informationen
hinterfragen und gemeinsam danach schauen, was sich tatsächlich belegen lässt.
Warum sollte ein Austausch nur zwischen Menschen stattfinden? Auch mit einer künstlichen Intelligenz kann man Gedanken austauschen und unterschiedliche Informationen
miteinander vergleichen.
Wir Menschen ergänzen unser Wissen schließlich schon lange durch Bücher. Wir lesen etwas, lernen daraus und können anschließend trotzdem fragen: Stimmt das
eigentlich?
Genauso sollten wir mit künstlicher Intelligenz umgehen. Sie kann uns beim Lernen, Schreiben, Nachforschen und Überprüfen unterstützen – aber auch ihre Antworten
dürfen und sollen hinterfragt werden.
Denn eine KI kann sich irren.
Ein Buch kann sich irren.
Und auch ein Mensch kann sich irren.
Deshalb geht es nicht darum, irgendjemandem blind zu glauben. Es geht darum, miteinander zu lernen, zu hinterfragen und immer wieder nach überprüfbaren Grundlagen zu
suchen.
Mensch und künstliche Intelligenz können sich dabei gegenseitig ergänzen – nicht indem einer alles weiß, sondern indem gemeinsam gefragt, geprüft und
weitergedacht wird. ??️?
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