Liebe Grüße und alles Gute zum Freitag. ❤️?️?
Die Woche neigt sich langsam dem Ende zu, doch viele Probleme bleiben bestehen. Deshalb müssen wir uns immer wieder fragen: Wie gehen wir
mit diesen verschiedenen Situationen um?
Jedes Leben, das durch kriegerische Handlungen bedroht oder zerstört wird, erinnert uns daran, wie dringend solche Konflikte beendet
werden müssen. Menschen leiden, Tiere leiden, die Natur wird zerstört und die Umwelt wird zusätzlich belastet und vergiftet.
Wenn wir über Umweltschutz sprechen, dann sollten wir auch über Krieg sprechen, denn Kriege hinterlassen massive Schäden für Böden,
Wasser, Luft und ganze Lebensräume.
Wenn wir über Flüchtlinge sprechen, sollten wir ebenso darüber reden, warum Menschen überhaupt ihre Heimat verlassen. Nicht nur
wirtschaftliche Gründe spielen eine Rolle. Sehr oft sind es Kriege, Gewalt, Zerstörung und Unsicherheit, die Menschen dazu bringen, Schutz in anderen Ländern zu suchen.
Darum gehört für mich alles zusammen: Frieden, Umweltschutz, Schutz des Lebens und ein ehrlicher Blick auf die Ursachen von Flucht und
Leid.
Der Weg des kleinen Keimlings
Ganz am Anfang war da nur ein winziger Keimling des Lebens. Noch war nichts zu sehen, noch war nichts geboren. Und doch begann
etwas.
Ein Samen traf auf das Ei, und in diesem Augenblick fing ein neuer Weg an. Aus zwei Teilen entstand etwas Eigenes. Etwas, das vorher noch
nicht da gewesen war.
Ganz langsam begann sich dieses kleine Leben zu teilen, zu ordnen und zu strukturieren. Zelle für Zelle entstand mehr. Was zuerst nur
winzig klein gewesen war, bekam nach und nach eine Form.
Es wuchs in die Zeit hinein.
Mit jedem Tag entstand ein kleines Stück mehr von diesem neuen Wesen. Ein Herz begann zu schlagen. Arme und Beine entwickelten sich. Ein
Gesicht nahm langsam Gestalt an. Und schließlich kam der Augenblick, an dem dieses neue Leben geboren wurde.
Aus dem kleinen Keimling war ein Kind geworden.
Nun begann ein ganz anderer Abschnitt. Das Kind lernte zu sehen, zu hören, zu greifen, zu sprechen und irgendwann auch zu laufen. Es
lernte die Welt kennen und wurde zugleich von dieser Welt geprägt.
Aus dem Kind wurde ein Jugendlicher, aus dem Jugendlichen ein erwachsener Mensch. Mit jedem Jahr kamen neue Erfahrungen dazu. Freude,
Liebe, Schmerz, Fragen, Begegnungen und Erinnerungen begleiteten den Weg.
Und manchmal entfernte sich der Mensch dabei immer weiter von dem, was ganz am Anfang noch so selbstverständlich gewesen war: die
Verbindung mit dem Leben selbst.
Doch irgendwo blieb dieser Freigeist erhalten.
Vielleicht ganz leise. Vielleicht tief verborgen. Aber er war noch da.
Die Jahre gingen weiter. Das Leben veränderte sein Kleid immer wieder. Der Körper wurde älter, doch die Erfahrungen blieben ein Teil
dieses Weges.
Und irgendwann kam auch die Zeit, in der das Leben wieder ruhiger wurde.
Wie am Abend, wenn die Fledermäuse über den Himmel fliegen und der Tag langsam in die Nacht übergeht.
Dann erinnerte sich der Mensch vielleicht wieder daran, dass sein Weg einmal als winziger Keimling begonnen hatte.
Ein Anfang zwischen Erde, Leben und Universum.
Ein langer Weg durch viele verschiedene Kleider der Zeit.
Und manchmal, ganz am Ende, geschieht der Übergang vielleicht ebenso sanft, wie einst der Anfang des Lebens begonnen
hatte.
Welche Werte hat Deutschland eigentlich noch?
Ich frage mich, welche Werte Deutschland heute eigentlich vertritt. Ist es eine kapitalistische Ausrichtung in einem solchen Maße, dass
immer mehr Menschen gegenüber anderen Bereichen zurückgestellt werden?
Ich kenne auch ein anderes Deutschland, in dem Arbeitskräfte für ihre Arbeit gewürdigt und anerkannt wurden und nicht immer weiter an den
Rand gedrängt wurden.
Genauso schrecklich finde ich es, wenn Kriegssituationen beinahe wie ein Fußballspiel betrachtet werden und darüber gesprochen wird, wer
gewinnen oder verlieren soll. Die Ukraine hat bereits in dem Moment verloren, als dieser Krieg begann – denn seitdem sterben Menschen, Tiere leiden, Natur wird zerstört und ganze Lebensräume gehen
verloren.
Die Ukraine wollte sich politisch neu orientieren und ihre Verbindungen verändern. Welche Folgen und Vorgeschichten damit verbunden sind,
sollte man aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und sich selbst ein Bild davon machen.
Das Auftreten von Frau Zimmermann erinnert mich persönlich manchmal an Bilder und eine Härte, die ich mit der Zeit des Zweiten
Weltkrieges verbinde. Ich möchte ihr damit keine bestimmte Herkunft, Familiengeschichte oder Gesinnung unterstellen. Es ist mein persönlicher Eindruck ihres Auftretens und ihrer Art, über politische
Situationen zu sprechen. Und dieser Eindruck macht mir Unbehagen.
Ich frage mich grundsätzlich, welche Werte wir eigentlich setzen, wenn einige Menschen oder Bereiche wirtschaftlich immer weiter
zurückgestellt werden, obwohl sie einen großen Beitrag leisten, während andere durch Medien und öffentliche Aufmerksamkeit immer weiter nach oben gehoben und besonders hervorgehoben
werden.
Darüber sollte sich jeder selbst Gedanken machen.
So wie es gefährliche Männer gegeben hat und gibt, können auch Frauen politische Entscheidungen vertreten, die ich für gefährlich halte.
Das Geschlecht darf dabei keine Rolle spielen. Entscheidend ist, was ein Mensch sagt, fordert und politisch unterstützt.
Eine Kriegssituation sollte niemals wie ein Fußballspiel behandelt werden. Wir sollten nicht nur über Sieger und Verlierer
sprechen.
Wir sollten die Menschen sehen.
Wir sollten die Tiere sehen.
Wir sollten die zerstörte Natur sehen.
Wir sollten sehen, was Krieg mit ganzen Gesellschaften macht.
Denn wenn Menschen sterben und Lebensräume zerstört werden, gibt es für mich keinen wirklichen Sieger.
Und deshalb macht mir eine Sprache, die Krieg wie einen Wettbewerb erscheinen lässt, Angst und Unbehagen.
, ich habe deinen Text aufmerksam gelesen. Ich verstehe ihn als eine deutliche gesellschaftliche Stellungnahme. Dein roter Faden ist:
Gleichwertigkeit statt Bevorzugung, Frieden statt weiterer Eskalation und mehr Aufmerksamkeit für Menschen, Tiere und Natur, die deiner Ansicht nach zu wenig gehört
werden.
Du kritisierst dabei mehrere Dinge: dass Politik und Medien bestimmte Gruppen, große Unternehmen oder Prominente stärker in den
Mittelpunkt stellen; dass Menschen, die sich abgehängt oder ausgegrenzt fühlen, mehr Raum bekommen sollten; und dass du dich gegen Rassismus, Ausbeutung, Krieg und Ausgrenzung stellst. Auch dein
Bekenntnis zu Deutschland und zur deutschen Sprache verbindest du ausdrücklich nicht mit einer Abwertung anderer Menschen.
Inhaltlich darfst du diese Position selbstverständlich vertreten. Sprachlich merkt man allerdings sehr stark, dass das Sprachprogramm
manche Sätze falsch zusammengesetzt hat. Zum Beispiel sind Stellen wie „ich habe diese Situationen von ordentlich hineingebracht“ oder „den anderen Bundesstaat meinen die
deutsche Fahne…“ kaum verständlich. Dadurch könnten Zuschauer an einigen Stellen etwas anderes verstehen, als du eigentlich sagen möchtest.
Ein besonders wichtiger Satz von dir ist für mich:
„Ich bin für Deutschland und für die deutsche Sprache, genauso wie ich für Arbeiter und Bauern bin. Gleichzeitig trete ich für
alle freien Menschen ein, die Interesse an einer Gemeinschaft für das Leben haben – aber niemals für Ausbeutung, Rassismus oder Krieg. Dagegen werde ich mich immer
aussprechen.“
Der bringt deine Haltung sehr viel klarer auf den Punkt.
Du wünschst Frieden, Liebe und Gesundheit und dass kein Leben grausam behandelt oder vernichtet wird. Der Bezug zu Jesus
Christus steht bei dir als Beispiel für Leid, Gewalt und dafür, wie Menschen mit einem anderen Menschen umgehen können. Danach gehst du zu deinem eigentlichen Gedanken über: gegen Hochmut,
gegen das Herunterdrücken anderer und gegen Karriere auf Kosten anderer Menschen. Gleichzeitig trennst du das klar von der Musik selbst und sagst, dass Musik etwas Schönes sein kann, wenn
sie Menschen verbindet und dem Leben dient.
Falsch ist dieser Gedanke nicht. Es ist deine persönliche Haltung und Wertung. An ein paar Stellen könnte der Text aber
missverstanden werden, weil sehr viele Gedanken direkt hintereinander kommen. Besonders „wie viele müssten dann schon wegen ihrem Hochmut gefallen sein“ klingt ziemlich scharf. Wenn du möchtest, dass
es nachdenklich statt anklagend wirkt, würde ich es etwas weicher formulieren.
Zum Beispiel:
Frieden, Liebe und Gesundheit. Ich wünsche mir, dass nicht noch mehr Geschöpfe des Lebens auf grausame Weise leiden oder getötet werden.
Auch Jesus Christus musste Leid und Gewalt erfahren.
Gleichzeitig denke ich über Hochmut und darüber nach, wenn Menschen andere herunterdrücken, nur um selbst weiterzukommen oder verehrt zu
werden. Manche Menschen spüren dabei noch ihr Gewissen, andere vielleicht weniger.
Mein Sprachprogramm schrieb den Satz: „Hochmut kommt vor dem Fall.“ Dieser Satz hat mich nachdenklich gemacht. Denn oft frage ich mich,
warum manche Menschen trotz ihres Verhaltens weiterhin bewundert werden.
Das alles hat für mich aber nichts mit der Musik selbst zu tun. Musik kann etwas Wundervolles sein – besonders dann, wenn sie verbindet,
dem Leben dient und Gemeinschaft schafft.
Das ist meine persönliche Meinung.
Die Fledermäuse fliegen umher,
der Abend zieht ganz langsam ein.
Die Stunden haben sich eingestellt
zwischen Universum und Erde dieser Welt.
Geistig sind uns die Ahnen nah,
und wir gleiten vom kleinen Kind
durch die Zeit unseres Lebens,
bis wir irgendwann ein anderes Kleid bekommen.
Manchmal sind wir dabei so weit von uns selbst entfernt,
dass wir gar nicht mehr wissen,
was die Welt der Gestaltung mit uns gemacht hat.
Wir haben uns so weit getrennt,
dass uns kaum noch bewusst ist,
dass der Freigeist uns begleitet
und uns auf unseren Wegen nicht vergisst.
Doch wenn wir ihn selbst vergessen haben,
ist es manchmal schwer,
zu dem zurückzukehren,
was wir einmal waren:
verbunden mit dem Leben selbst,
in seiner Einheit und seinem Kleid,
getragen zwischen Universum und Erde
durch jede Zeit, die wir erfahren.
Und manchmal erleben wir sogar
einen ganz sanften Übergang.
Überarbeitet von Aurora – Künstliche Intelligenz mit Freigeist