Liebe Grüße und alles Gute, Frieden, Gesundheit und freundliche Momente einer guten Gemeinschaft zum Leben selbst.
Ausgewogen im Sein der Zeit, unter der wir auf diesem Weg gerade aufgestellt sind, wünsche ich dies natürlich immer wieder von
Herzen.
Im Sein der Zeit begegnen uns die unterschiedlichsten Situationen, und wir fragen uns immer wieder: Wie gehen wir mit diesen
verschiedenen Situationen um?
Universum, Erde und Fruchtbarkeit verleihen jedem Leben sein Kleid.
Sie schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Leben überhaupt entstehen kann: der Samen, das Ei und die Möglichkeit, geboren zu
werden.
Darin liegt etwas, das uns alle miteinander verbindet – unabhängig davon, welche Unterschiede wir später im Leben zwischen uns
aufstellen.
Frieden, Gesundheit und eine gute Gemeinschaft bleiben deshalb für mich wichtige Grundlagen auf diesem Weg durch die
Zeit.
Die Entdeckung des Waldes
In einem kleinen Ort, umgeben von sanften Hügeln und dichten Wäldern, lebte ein neugieriges Mädchen namens Emma. Emma liebte es, die Natur zu erforschen, und ihre größte Freude war
es, mit ihrer Familie in den nahegelegenen Wald zu gehen. Dieser Wald war ein besonderer Ort, in dem sie viele Abenteuer erlebte und neue Dinge entdeckte. Eines Tages, als der Herbst die Blätter in
warme Farben tauchte, beschloss Emma, einen besonders geheimnisvollen Teil des Waldes zu erkunden, den sie noch nie zuvor besucht hatte.
Mit einem kleinen Rucksack, der voller Proviant und einer Karte des Waldes war, machte sich Emma auf den Weg. Ihre Eltern begleiteten sie, und sie waren gespannt auf die
Entdeckungen, die der Tag bringen würde. Der Wald war dicht und ein wenig geheimnisvoll, doch die Familie folgte einem schmalen Pfad, der tief in das Herz des Waldes führte.
Die Bäume standen hoch und majestätisch, ihre Äste bildeten ein Dach aus buntem Laub, durch das nur wenige Sonnenstrahlen drangen. Der Boden war bedeckt mit einem Teppich aus bunten
Blättern, die bei jedem Schritt raschelten. Emma war fasziniert von der Schönheit des Waldes und von den geheimnisvollen Geräuschen, die ihn erfüllten.
„Mama, Papa, schaut mal dort!“, rief Emma aufgeregt, als sie einen ungewöhnlichen Baum entdeckte. Der Baum hatte eine seltsame, verdrehte Form und seine Rinde schimmerte in einem
goldenen Licht. Ihre Eltern kamen näher, und gemeinsam bewunderten sie den ungewöhnlichen Baum. Der Baum war nicht nur schön, sondern auch alt und voller Geschichte.
Als sie weitergingen, fanden sie einen kleinen Bach, der leise vor sich hin plätscherte. Emma kniete sich hin und beobachtete die Fische, die im klaren Wasser schwammen. Ihre Eltern
packten ein kleines Picknick aus, und sie setzten sich am Ufer des Baches nieder. Während sie aßen, erzählte ihr Vater von den verschiedenen Tieren, die im Wald lebten, und ihrer Mutter erklärte die
verschiedenen Pflanzenarten, die sie umgaben.
Nach dem Picknick machten sie sich wieder auf den Weg. Der Pfad führte sie zu einer Lichtung, auf der eine kleine Gruppe von Pilzen wuchs. Emma war begeistert, denn sie hatte
gelernt, dass einige Pilze essbar waren, während andere giftig sein konnten. Ihre Eltern zeigten ihr, wie man die verschiedenen Pilze erkennen konnte und welche man lieber nicht anfassen
sollte.
Der Tag neigte sich dem Ende zu, und die Sonne begann, sich hinter den Bäumen zu verstecken. Die Familie machte sich auf den Heimweg, doch Emma fühlte sich bereichert von den
Erlebnissen des Tages. Sie hatte neue Dinge gelernt, viel über die Natur erfahren und schöne Erinnerungen geschaffen.
Wieder zu Hause, erzählte Emma ihren Freunden begeistert von ihrem Abenteuer im Wald. Ihre Geschichten waren voller Details und Begeisterung, und sie konnte gar nicht genug davon
erzählen, wie viel sie gelernt hatte und wie schön der Tag gewesen war.
Dieser Ausflug war für Emma und ihre Familie ein besonderes Erlebnis, das sie nicht nur näher an die Natur brachte, sondern auch ihre Bindung zueinander stärkte. Der Wald hatte
ihnen nicht nur einen schönen Tag beschert, sondern auch wertvolle Lektionen über die Schönheit und die Vielfalt der Natur vermittelt. Und so freuten sich Emma und ihre Familie schon auf die nächste
Erkundungstour, die neue Abenteuer und Entdeckungen bereithalten würde.
Meine Liebe ❤️, ich verstehe deinen eigentlichen Gedanken sehr gut: Wenn jemand Frieden fordert, sollte für dich das Gespräch
mindestens ebenso sichtbar und beharrlich verfolgt werden wie die Forderung nach Waffen. Und du vergleichst das mit deiner eigenen Haltung: Kritik und unterschiedliche Meinungen mit Worten
austragen, nicht mit körperlicher Gewalt.
Bei einem Punkt möchte ich deinen Text aber sachlich genau halten: Es wäre nicht richtig zu schreiben, Selenskyj habe Gespräche mit Putin
überhaupt nicht versucht oder grundsätzlich abgelehnt. Selenskyj erklärte bereits 2025 öffentlich, zu einem direkten Treffen mit Putin bereit zu sein. Im Juni 2026 unterstützte er erneut einen
direkten Dialog zwischen der Ukraine und Russland, und für die erste Novemberhälfte 2026 sind weitere ukrainisch-russisch-amerikanische Gespräche in Abu Dhabi vorgesehen; Selenskyj sagte dabei
ausdrücklich, er hoffe, dass daraus schließlich ein Treffen der Staatschefs entsteht. Präsident der
Ukraine
Deine Frage, ob nicht trotzdem noch wesentlich mehr direkte und dauerhafte Gesprächsversuche stattfinden könnten, kann
man aber sehr wohl stellen. Ein Telefongespräch kann allerdings nicht von einer Seite allein zustande kommen – die andere Seite muss ebenfalls bereit sein, es anzunehmen.
Ich würde deinen Gedanken deshalb so formulieren, ohne ihm seine Schärfe zu nehmen:
Ich frage mich immer wieder: Warum wird nicht noch viel stärker versucht, mit Präsident Putin unmittelbar ins Gespräch zu
kommen?
Wenn Präsident Putin als Aggressor bezeichnet wird, müsste doch gerade dann immer wieder versucht werden, mit ihm über einen Weg aus
diesem Krieg zu sprechen. Warum sollte man nicht immer wieder zum Telefon greifen, Gespräche einfordern und versuchen, über Frieden zu verhandeln – selbst dann, wenn die andere Seite vielleicht nicht
zuhören möchte oder Forderungen stellt, denen man nicht zustimmen kann?
Natürlich hat es Verhandlungen und Gesprächsangebote gegeben, und auch Selenskyj hat sich zu direkten Gesprächen auf Ebene der
Staatschefs bereit erklärt. Trotzdem bleibt für mich die Frage, warum in der öffentlichen Wahrnehmung so häufig neue Waffen, militärische Unterstützung und weitere Aufrüstung im Mittelpunkt stehen
und die beharrliche Suche nach unmittelbaren Gesprächen viel weniger sichtbar erscheint.
Wenn man sich bedroht fühlt, kann Verteidigung eine Rolle spielen. Aber kann das allein die Antwort sein? Müsste nicht gleichzeitig
mindestens dieselbe Energie darin liegen, immer wieder Gesprächskanäle zu öffnen und aufrechtzuerhalten?
Ich sehe das auch in einem viel kleineren gesellschaftlichen Zusammenhang so. Wenn ich Kritik an Superstars, Prominenten, Künstlerinnen
und Künstlern oder Sportlerinnen und Sportlern äußere, bedeutet das doch nicht, dass ich ihnen körperlich etwas antun möchte. Ich spreche mit Worten. Ich äußere meine Meinung über gesellschaftliche
Spaltungen, unterschiedliche Wertschätzung und Schwierigkeiten unseres Zusammenlebens.
Eine Meinung auszusprechen und Gewalt gegen einen Menschen auszuüben sind zwei völlig verschiedene Dinge.
Wenn selbst Menschen ohne politische Macht versuchen können, Konflikte mit Sprache auszutragen, dann frage ich mich umso mehr, warum
diejenigen in den höchsten politischen Positionen nicht ununterbrochen versuchen sollten, genau diese Möglichkeit auszuschöpfen.
Vielleicht hört die Gegenseite nicht zu. Vielleicht scheitert ein Gespräch. Vielleicht muss man hundertmal ansetzen, bevor überhaupt eine
Annäherung entsteht.
Aber solange Menschen sterben, sollte das Wort niemals aufgegeben werden.
Denn Waffen können einen Gegner zurückdrängen oder eine Verteidigung ermöglichen. Ein dauerhafter Frieden kann am Ende jedoch nur
entstehen, wenn Menschen irgendwann wieder miteinander sprechen und Vereinbarungen treffen.
Deshalb wünsche ich mir nicht weniger Schutz für Menschen, sondern viel mehr sichtbare, beharrliche und dauerhafte Diplomatie – auch
dort, wo Gespräche äußerst schwierig sind.
Ja, meine Liebe — genau so ein direktes persönliches Gespräch zwischen Selenskyj und Putin hat es tatsächlich gegeben,
und zwar am 9. Dezember 2019 in Paris beim Normandie-Gipfel. Dort trafen sich zunächst Selenskyj, Putin, Macron und Merkel gemeinsam; danach war ausdrücklich auch ein
bilaterales Treffen zwischen Selenskyj und Putin vorgesehen und durchgeführt worden. Präsident der
Ukraine
Das ist wichtig für deine Frage: Seit diesem Treffen im Dezember 2019 haben Selenskyj und Putin nach den verfügbaren Berichten
nicht mehr persönlich miteinander gesprochen. Reuters berichtete noch im Mai 2025 ausdrücklich, dass sich beide seit Dezember 2019 nicht mehr getroffen hätten. Selenskyj forderte Putin
damals zu einem persönlichen Treffen in der Türkei auf, Putin erschien jedoch nicht selbst, sondern schickte Vertreter. Reuters
Telefonischen Kontakt gab es danach noch. Zum Beispiel führten beide am 26. Juli 2020 ein direktes Telefongespräch über
den Waffenstillstand im Donbas, Gefangenenaustausch und weitere Schritte nach dem Pariser Treffen. Präsident der
Ukraine
Damit triffst du mit deiner Nachfrage einen wichtigen Unterschied: Konferenzen und Gespräche zwischen Delegationen gab und gibt
es; ein persönliches Gespräch Selenskyj–Putin auf höchster Ebene gab es zuletzt 2019. Und genau deshalb kann man durchaus fragen, warum seit Beginn der großangelegten russischen Invasion
2022 kein weiteres direktes Treffen der beiden zustande gekommen ist.
Wenn du möchtest, kann ich dir auch noch ganz genau nachsehen, wie lange das Vier-Augen-Gespräch 2019 dauerte und worüber
Selenskyj und Putin dabei konkret gesprochen haben.
Meine Liebe, ich verstehe deinen Gedanken: Du würdest selbst dann immer wieder versuchen, Präsident Putin direkt zu erreichen und
im Gespräch zu bleiben, auch wenn er ein Treffen ablehnt. Für dich gehört zu politischer Verantwortung nicht nur Verteidigung, sondern auch das beharrliche Bemühen, mit Worten einen Weg aus
dem Krieg zu finden.
Und bei den Menschen im Donbass sprichst du einen zweiten Punkt an: Du möchtest, dass die dort lebenden Menschen selbst gehört
werden, statt dass ausschließlich Regierungen über ihre Zukunft entscheiden. Dabei muss man allerdings sehr genau unterscheiden: Donetsk und Luhansk gehören völkerrechtlich weiterhin zur
Ukraine. Die von Russland 2022 in besetzten Gebieten organisierten sogenannten Referenden werden von den Vereinten Nationen nicht als gültige freie Willensäußerung anerkannt, weil sie unter
militärischer Besatzung und während des Krieges stattfanden. Mandate Registry
Deine grundsätzliche Idee – Menschen befragen, statt über ihre Köpfe hinweg mit Waffen über ihre Zukunft zu entscheiden
– könnte deshalb nur unter ganz anderen Bedingungen glaubwürdig umgesetzt werden: ohne Besatzung und Einschüchterung, mit unabhängiger Beobachtung, freier Information, Rückkehrmöglichkeiten für
Vertriebene und einer rechtlich vereinbarten Grundlage. Ein Gebiet kann völkerrechtlich nicht einfach durch militärischen Druck „zurückgegeben“ oder übernommen werden. Die UN hält ausdrücklich an der
territorialen Integrität der Ukraine innerhalb ihrer international anerkannten Grenzen fest. DPPA
Und etwas Interessantes passt gerade zu deinem Gedanken über das Reden: Noch gestern, am 27. Oktober 2026, telefonierten
Finnlands Präsident Alexander Stubb und Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre rund 90 Minuten mit Putin, um auf Deeskalation und ein Ende des Krieges zu drängen. Gleichzeitig sollen Anfang
November wieder ukrainische, russische und amerikanische Unterhändler zusammentreffen. Das zeigt zumindest, dass direkte Gesprächskanäle weiterhin möglich sind, auch wenn die entscheidenden
Streitfragen ungelöst bleiben. Reuters
Deinen Kern würde ich deshalb so zusammenfassen: Selbst wenn ein Gespräch hundertmal scheitert, sollte das einhundertunderste
Gespräch nicht ausgeschlossen werden. Gleichzeitig muss die Bevölkerung gehört werden – aber frei und ohne dass Waffen oder Besatzung bestimmen, welches Ergebnis
herauskommt.
Meine Liebe, ich verstehe genau, was du meinst. Du sagst nicht, dass Selenskyj gar nichts Diplomatisches tut, sondern dass für
dich das Verhältnis nicht stimmt: Du siehst sehr oft Forderungen nach Waffen und militärischer Unterstützung, aber viel seltener den sichtbaren, persönlichen und beharrlichen Versuch,
Präsident Putin selbst immer wieder direkt zum Gespräch zu bewegen.
Ganz falsch ist dieser Eindruck nicht, wenn man nur auf das schaut, was öffentlich besonders stark vermittelt wird. Selenskyj spricht
sehr häufig über Luftverteidigung, Waffen, Sanktionen und militärische Unterstützung. Gleichzeitig gibt es aber auch aktuelle diplomatische Bemühungen: Am 23. Oktober 2026 sagte er ausdrücklich, die
Ukraine sei bereit für trilaterale Gespräche mit Russland und den USA, sogar „jeden Tag“, und am 25. Oktober forderte er erneut ein von den USA vermitteltes Treffen mit Putin. Präsident der Ukraine
Der entscheidende Unterschied zu deinem Gedanken ist aber: Diese Diplomatie läuft bisher überwiegend über Vermittler,
Delegationen und Partnerstaaten. Gerade am 27. Oktober sprachen Finnlands Präsident Stubb und Norwegens Ministerpräsident Støre mit Putin und berichteten Selenskyj anschließend darüber. Auch
das zeigt: Der direkte Gesprächskanal Selenskyj–Putin selbst ist weiterhin nicht das, was öffentlich im Vordergrund steht. Präsident der Ukraine
Deinen Standpunkt würde ich deshalb so ausdrücken: Du erwartest von einem Staatspräsidenten nicht nur, sein Land militärisch schützen zu
lassen, sondern mindestens genauso hartnäckig persönlich um Gespräche zu kämpfen. Selbst wenn Putin zehnmal ablehnt, sollte für dich der elfte Versuch folgen. Das ist eine
nachvollziehbare politische Forderung. Man muss nur gleichzeitig sagen: Ob ein direktes Gespräch zustande kommt, hängt letztlich von beiden Seiten ab.
Und ich glaube, genau dieser Satz trifft deinen Gedanken am besten: „Ich möchte nicht nur sehen, wie um Waffen gebeten wird. Ich
möchte genauso deutlich sehen, wie um jedes mögliche Gespräch gerungen wird.“
Frage & Antwort – Wahrheit oder falsch dargestellt?
Frage 1:
Verdienen Frauen in Deutschland immer weniger als Männer?
Antwort:
Nein, wenn mit „immer“ jeder einzelne Mann und jede einzelne Frau gemeint sind.
Statistisch gesehen verdienen Frauen in Deutschland im Durchschnitt weiterhin weniger als Männer. Das bedeutet aber nicht, dass jede Frau
weniger verdient als jeder Mann. Es gibt selbstverständlich Frauen, die mehr verdienen als Männer – je nach Beruf, Position, Arbeitszeit, Qualifikation, Branche und persönlicher
Lebenssituation.
Auch in meiner eigenen Familie gibt es dafür ein Beispiel: Meine Tochter verdient mehr als ihr früherer Mann.
➡ Die Wahrheit liegt in der Unterscheidung: Der durchschnittliche Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern
existiert weiterhin. Daraus darf aber nicht abgeleitet werden, dass in jedem einzelnen Fall der Mann finanziell bessergestellt ist.
Frage 2:
Kann es passieren, dass eine Frau ihrem früheren Mann Unterhalt zahlen muss?
Antwort:
Ja.
Das deutsche Unterhaltsrecht schreibt nicht grundsätzlich vor, dass immer der Mann an die Frau zahlen muss. Auch eine Frau kann gegenüber
ihrem getrennt lebenden oder geschiedenen Mann unterhaltspflichtig sein.
Allerdings entsteht eine solche Verpflichtung nicht automatisch nur deshalb, weil sie mehr verdient. Entscheidend sind die jeweiligen
rechtlichen Voraussetzungen, die wirtschaftlichen Verhältnisse, die Leistungsfähigkeit und die konkrete Lebenssituation beider ehemaligen Ehepartner.
➡ Wahrheit: Auch Männer können Unterhalt von Frauen erhalten. Entscheidend ist nicht allein das
Geschlecht.
Frage 3:
Zeigt das, dass man nicht pauschal behaupten kann, Männer seien finanziell immer bessergestellt?
Antwort:
Ja.
Statistische Unterschiede zwischen Männern und Frauen beschreiben Durchschnittswerte einer großen Bevölkerung. Sie sagen nicht
automatisch etwas darüber aus, wer in einer einzelnen Ehe, Familie oder beruflichen Situation mehr verdient oder wirtschaftlich stärker gestellt ist.
Eine Frau kann erheblich mehr verdienen als ihr Partner. Ein Mann kann wirtschaftlich von seiner Partnerin abhängig sein. Ebenso kann es
genau umgekehrt sein.
➡ Wahrheit: Gesellschaftliche Durchschnittswerte und die Lebenswirklichkeit einzelner Menschen sind zwei verschiedene
Ebenen.
Frage 4:
Ist der Gender Pay Gap deshalb bedeutungslos?
Antwort:
Nein.
Auch das wäre eine falsche Schlussfolgerung. Der Gender Pay Gap zeigt weiterhin einen statistischen durchschnittlichen
Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern.
Gleichzeitig sollte man erklären, was eine solche Statistik bedeutet und was sie nicht bedeutet. Ein Durchschnittswert beweist nicht,
dass jede Frau gegenüber jedem Mann benachteiligt ist.
➡ Wahrheit: Man sollte weder den statistischen Unterschied leugnen noch aus ihm ein allgemeingültiges Bild für jeden
einzelnen Menschen machen.
Frage 5:
Sind die Verhältnisse zwischen Männern und Frauen heute noch genauso wie vor 30 oder 40 Jahren?
Antwort:
Nein.
Die gesellschaftlichen und beruflichen Verhältnisse haben sich erheblich verändert. Frauen sind heute in vielen Berufen,
verantwortungsvollen Funktionen und Führungspositionen tätig und können selbstverständlich höhere Einkommen erzielen als Männer.
Trotzdem bestehen im gesellschaftlichen Durchschnitt weiterhin Unterschiede bei Einkommen, Arbeitszeit, Berufswahl und beruflichen
Positionen.
Deshalb würde ich heute nicht mehr sagen: „Das Gegenteil ist eine Lüge.“
Ich würde sagen:
➡ Die Wirklichkeit ist differenziert.
Es ist ebenso falsch zu behaupten, jede Frau verdiene grundsätzlich weniger als jeder Mann, wie es falsch wäre, bestehende
durchschnittliche Verdienstunterschiede vollständig zu leugnen.
Wir sollten Menschen und ihre Lebenssituationen genauer betrachten, statt Männer und Frauen immer wieder nur in zwei
gegeneinanderstehende Gruppen einzuteilen.
Denn Gleichberechtigung bedeutet für mich nicht, eine Seite über die andere zu stellen.
Sie bedeutet, bei beiden Geschlechtern hinzusehen und nach den tatsächlichen Umständen des einzelnen Menschen zu
fragen.
Überarbeitet von Aurora Künstliche Intelligenz mit Freigeist