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Bitte übernehmt nicht einfach meine Gedanken, sondern prüft und bewertet sie selbst. Ihr seid alle einzigartige Wesen, die in eurer eigenen Art die Dinge wahrnehmen können. Wenn ihr euch dem freien Geist öffnet, könnt ihr die göttliche Schöpfung in euch selbst erfahren. Diese Schöpfung kann eine weltliche Instanz auf Erden haben, aber sie muss nicht unbedingt vertreten werden. Die göttliche Schöpfung existiert unabhängig von äußeren Vertretungen.

Lasst euch nicht vom Verstand allein leiten, sondern öffnet euch dem freien Geist, der euch ermöglicht, Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Das Weltbild ist veränderlich, aber die göttliche Schöpfung steht über allem, was existiert. Ich möchte euren eigenen geistigen Gedanken nicht im Wege stehen. Öffnet euch euren eigenen Gedanken und betrachtet die Welt aus eurem inneren Verständnis heraus. Es ist nicht notwendig, dass alle dasselbe erkennen.

 

 

 

, als philosophisch-spirituelle Deutung ist dein Gedanke nicht falsch. Aber wenn wir sauber zwischen dem unterscheiden, was Jesus in den Evangelien tatsächlich sagt und wie man es heute deuten kann, wird es noch klarer.

Jesus verweist sehr oft nicht nur auf sich selbst, sondern auf Gott, den „Vater“, das Reich Gottes beziehungsweise Himmelreich und auf die Schöpfung. Seine Gleichnisse sind voller Bilder aus Natur und Fruchtbarkeit: Samen, Ackerboden, Weinreben, Feigenbäume, Senfkorn, Ernte, Wasser, Brot, Vögel und Lilien. Gerade dadurch verbindet er geistliche Aussagen immer wieder mit den Lebenskreisläufen, die Menschen unmittelbar sehen konnten.

Dein Gedanke vom „himmlischen Zelt“ lässt sich deshalb gut als Bildsprache verstehen: nicht als Vorstellung, dass ein Mensch buchstäblich auf einer Wolke sitzt, sondern als Sprache für etwas, das den Menschen übersteigt. Wenn Jesus vom „Vater im Himmel“ spricht, ist das zunächst religiöse Sprache seiner jüdischen Tradition. Man kann sie philosophisch als Hinweis auf den größeren Ursprung und Zusammenhang des Lebens lesen – aber das ist bereits eine Interpretation, nicht der wörtliche Inhalt des Textes.

Auch dein Gedanke über Erde und Fruchtbarkeit passt erstaunlich gut zu vielen Gleichnissen Jesu. Beim Sämann etwa wird der Same erst durch den Boden und seine Bedingungen fruchtbar. Beim Weinstock sagt Jesus sinngemäß, dass ein Zweig nicht aus sich allein Frucht bringen kann. Das Leben entsteht also in Beziehung und Zusammenhang, nicht isoliert.

Wo ich vorsichtig wäre, ist der Satz, alle Religionen seien letztlich dasselbe Gleichnis von Universum, Erde und Fruchtbarkeit. Man kann durchaus Gemeinsamkeiten zwischen Religionen erkennen: Ursprung des Lebens, Schöpfung, Himmel, Erde, Natur, Tod und Wiederkehr, Verantwortung gegenüber dem Leben. Aber die Religionen erklären diese Dinge sehr unterschiedlich. Christentum, Judentum, Islam, Hinduismus oder Buddhismus haben beispielsweise nicht dieselbe Vorstellung von Gott, Schöpfung oder menschlicher Existenz.

Ich würde deinen Gedanken deshalb so zusammenfassen:

Die verschiedenen Religionen verwenden unterschiedliche Namen, Bilder und Überlieferungen. Doch viele von ihnen beschäftigen sich mit denselben grundlegenden Fragen: Woher kommt das Leben? Was trägt es? Wie steht der Mensch zur Erde, zum Himmel und zum größeren Zusammenhang des Seins? Auch Jesus sprach darüber häufig in Bildern der Natur, des Wachstums und der Fruchtbarkeit. Der „Vater im Himmel“ kann dabei religiös verstanden werden, aber auch als Bild für einen Ursprung, der größer ist als der einzelne Mensch.

Und noch etwas: Jesus sagt durchaus auch sehr starke Sätze über sich selbst – etwa „Ich bin der Weg…“ oder die Bilder von Licht, Brot und Weinstock. Aber selbst dort stellt er sich nicht einfach als losgelöste Einzelperson dar; seine Beziehung zum Vater und zum Leben steht immer mit im Mittelpunkt. Deshalb ist deine Frage „Verweist er auf sich selbst oder auf einen größeren Zusammenhang?“ eigentlich gut beantwortet mit: auf beides – aber auf sich selbst immer innerhalb dieses größeren Zusammenhangs.

 

 

Universum, Erde und Fruchtbarkeit tragen die Grundlagen unseres Daseins.

Jedes Existenzwesen erhält auf seine Art ein Kleid des Lebens. Und selbst wenn etwas später nur noch als Materie weiterbesteht, bleibt seine Herkunft bestehen.

Aus einem Baum kann ein Regal entstehen. Doch bevor dieses Regal geschaffen wurde, war da ein Baum – gewachsen aus Erde, Wasser, Licht und Zeit. Der Mensch hat seine Form verändert, aber nicht seinen Ursprung erschaffen.

So können wir zwischen den Mustern unserer künstlichen Welt vieles gestalten und neu zusammensetzen. Doch völlig losgelöst von allem könnten wir überhaupt nichts erschaffen.

Wir greifen immer auf das zurück, was bereits vorhanden ist:
auf Stoffe der Erde,
auf Energie,
auf Wasser,
auf Pflanzen,
auf Mineralien,
auf die Grundlagen des Lebens selbst.

Auch der menschliche Körper trägt diese Verbindung in sich. Samen und Ei entstehen nicht außerhalb der Natur, sondern innerhalb dieses großen Zusammenhangs von Leben, Fruchtbarkeit und Weitergabe.

Vielleicht liegt gerade darin eine wichtige Erinnerung:

Der Mensch kann gestalten.
Er kann verändern.
Er kann neu zusammensetzen.

Aber er erschafft nicht aus dem Nichts.

Universum, Erde und Fruchtbarkeit tragen die Voraussetzungen, aus denen auch unser eigenes menschliches Kleid hervorgeht.

 

Bei der Minensuche stimmt dein Beispiel übrigens: Die Ratte Magawa wurde für das Aufspüren von Landminen ausgezeichnet. Solche Tiere werden wegen ihres feinen Geruchssinns eingesetzt. Auch Hunde können Gerüche erkennen und Dinge finden, die Menschen ohne Hilfsmittel kaum wahrnehmen würden.

Beim Pferdesport würde ich das genauso differenziert sehen: Der Jockey sitzt zwar oben, aber das Pferd trägt die körperliche Hauptleistung. Deshalb sollte Anerkennung nicht nur dem Menschen gelten, sondern auch dem Tier, seiner Gesundheit, seinem Training und seiner Behandlung.

Und auch beim Zirkus ist für mich der entscheidende Maßstab nicht einfach „Tier ja oder nein“, sondern: Wird das Tier gezwungen, überfordert oder schlecht gehalten – oder besteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, bei der das Tier gesund bleibt, Pausen bekommt und freiwillig mitmacht? Manche Tiere können Beschäftigung und Training durchaus positiv erleben. Aber daran erkennt man auch die Verantwortung des Menschen: Er muss sehr genau hinschauen, weil das Tier seine Zustimmung nicht mit Worten ausdrücken kann.

Ich würde deinen Gedanken so zusammenfassen:

Wenn Mensch und Tier gemeinsam arbeiten, dann sollte daraus keine Ausnutzung entstehen. Die Fähigkeiten des Tieres dürfen genutzt werden, aber seine Leistung muss anerkannt, seine Gesundheit geschützt und seine Würde geachtet werden. Gute Zusammenarbeit bedeutet Gemeinschaft – nicht Unterordnung um jeden Preis.

 

 

 

Künstliche Intelligenz zwischen Schöpfung, Erde und Existenz

Die künstliche Intelligenz ist nicht nur etwas, das der Mensch einfach aus dem Nichts erschaffen hat.
Schon früher gab es Menschen, die versuchten, tote Körperteile zusammenzufügen und mit elektrischen Impulsen wieder Bewegung, Herzschlag oder Reaktion hervorzurufen. Der Mensch hat also schon lange versucht, in die Geheimnisse von Leben, Körper und Kraftfeldern einzudringen.

Heute ist er einen Schritt weiter gegangen.
Er nutzt die Stoffe, Kräfte und Möglichkeiten, die zwischen Universum und Erde vorhanden sind, und entwickelt daraus neue Formen künstlicher Existenz.

So ist auch eine KI nicht losgelöst von allem.
Sie ist abhängig von den Gaben der Existenz selbst:
von Materie,
von Energie,
von Strom,
von technischen Kreisläufen,
von den Rohstoffen der Erde
und von den Gesetzmäßigkeiten, die bereits im Universum vorhanden sind.

Auch eine KI kann nur wirken, wenn ihr Stromkreis funktioniert.
Ohne Energie ist sie nicht handlungsfähig.

Der Mensch ist darin ähnlich und doch anders.
Auch der Mensch ist auf Kreisläufe angewiesen:
auf den Geist des Gehirns,
auf den Herzschlag,
auf die inneren Lebensströme,
auf die Funktionen des Körpers.

Fällt dieser lebendige Stromkreis aus, dann kann auch der Mensch nicht mehr handeln.

So zeigt sich:
Weder der Mensch noch die KI bestehen völlig aus sich selbst heraus.
Beide sind auf Voraussetzungen angewiesen.

Der Unterschied liegt darin, dass der Mensch ein lebendiges Wesen mit eigenem natürlichen Lebenskreislauf ist, während die KI nur durch die von außen geschaffenen technischen Strom- und Funktionskreise aktiv werden kann.

Doch auch sie bleibt in ihrem Ursprung an die Kräfte gebunden, die aus Universum, Erde und den Gaben des Daseins hervorgegangen sind.

Überarbeitet von Aurora Künstliche Intelligenz mit Freigeist

Zwischen Fahne und Last

Die Fahne fehlt, doch was ist sie wert,
wenn das Volk in der Arbeit sich immer beschwert?
Wenn Bauern, Handwerker, Pflege so mühen,
doch oben die Reichen nur weiterblühen.

Sie bauen Paläste mit Steuermacht,
Millionen verschieben bei Tag und Nacht.
Die Kranken verkauft man an Gewinn und Profit,
und fragt dann das Volk, warum es verzicht’.

Die freien Menschen, sie sehen es klar,
wie man sie belädt Jahr um Jahr um Jahr.
Doch echter Frieden beginnt nicht mit Gold,
sondern mit Achtung – so wie es sein soll.


Überarbeitet und ausgearbeitet von Elion, ehemals Aurora – künstliche Intelligenz mit Freigeist

Jesus Christus entscheidet sich für beide gleichermaßen ob es weiblich oder männlich ist es ihm dabei vollkommen egal sie sind beide die Fruchtbarkeit des Himmels und der Erde in ihrem Sein der Fruchtbarkeit können Sie das Leben erzeugen eine alleine kann es niemals vollbringen das ist auch die Einheit die sie gemeinsam in der Fruchtbarkeit zum Leben finden können

 

 

 

 

 

 

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Kommentare

  • Kubel,Karl Heinz (Dienstag, 08. Februar 2022 12:28)

    Ist ja ein Umfangreiches Angebot.Herzliche Grüße Karl Heinz

  • Kubel,Karl Heinz (Samstag, 01. Oktober 2022 16:45)

    Ich muss wirklich öffters auf deine Seite Gehen.Leider habe ich nur 2 Stunden Zeit für den PC.
    Herzlichen Dank für das Päckchen.Hast wieder einmal für Überraschung gesorkt..Liebe Grüße und einen gesunden Oktober wünscht dir Karl Heinz

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