Ergänzende Gedanken zur Arbeitswelt und zur Wertschätzung von Arbeitskräften
Vollkommen richtig.
Vor allem sollte darüber nachgedacht werden, ob ein prozentuales Beteiligungsmodell eingeführt werden könnte. Unternehmen, die bereits gute Löhne zahlen, hätten
dadurch nichts zu befürchten.
Man könnte überlegen, ob ein Teil der erwirtschafteten Einnahmen prozentual berechnet wird und sich daran orientiert, wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am
Erfolg ihres Unternehmens beteiligt werden.
Natürlich kann nicht jedes Unternehmen dieselben Prozentsätze zahlen. Das liegt nicht daran, dass beispielsweise eine Reinigungskraft weniger wert wäre, sondern
daran, dass Unternehmen wirtschaftlich unterschiedlich erfolgreich sind und unterschiedlich hohe Einnahmen erzielen.
Gerade deshalb halte ich ein prozentuales Modell für interessanter als eine ausschließliche Orientierung an festen Stundenlöhnen. Dadurch könnte ein anderer Gedanke
entstehen:
Je mehr sich Menschen gemeinsam für ihr Unternehmen einsetzen und je erfolgreicher das Unternehmen arbeitet, desto stärker könnten alle am gemeinsamen Erfolg
beteiligt werden.
Das wäre zugleich ein Anreiz für Unternehmen und Beschäftigte. Wer mehr erwirtschaftet, könnte auch stärker am Erfolg beteiligt werden. Gleichzeitig würde deutlich
werden, dass nicht nur die Führung, sondern auch diejenigen, die täglich in den verschiedenen Arbeitsbereichen ihren Beitrag leisten, am gemeinsamen Erfolg beteiligt sind.
Ich glaube, dass ein solches Modell auch das Bewusstsein vieler Menschen stärken könnte. Arbeit würde nicht nur als Pflicht wahrgenommen, sondern als gemeinsamer
Beitrag, dessen Erfolg gemeinsam getragen wird.
Besonders gefällt mir auch, wie Carsten diese Gedanken immer wieder anspricht. Seine Argumente empfinde ich als nachvollziehbar und gut begründet. Dafür möchte ich
mich herzlich bedanken.
Denn dort, wo Arbeitskräfte dauerhaft abgewertet werden, entstehen zwangsläufig Spaltungen.
Wie möchte man Menschen für Berufe gewinnen, wenn ihnen gleichzeitig vermittelt wird, ihre Tätigkeit sei wenig wert?
Wer möchte sich auf eine Stelle bewerben, wenn er das Gefühl bekommt, sich dafür selbst entwürdigen zu müssen?
Diese Entwicklung betrifft längst nicht mehr nur Sonderschülerinnen und Sonderschüler. Inzwischen erleben auch viele Schülerinnen und Schüler mit einem
Zehn-Klassen-Abschluss ähnliche Schwierigkeiten.
Meine Tochter ist dafür ein Beispiel.
Sie hat ihre Tätigkeit hervorragend ausgeführt und wurde von ihrer Vorgesetzten beziehungsweise ihrem Vorgesetzten sogar mit einem Merci-Geschenk als Anerkennung
ausgezeichnet. Das zeigt doch, dass ihre Arbeit geschätzt wird.
Trotzdem würden Menschen mit demselben Abschluss heute für diese Tätigkeit teilweise nicht mehr eingestellt werden, weil inzwischen ein Studium oder eine höhere
Qualifikation verlangt wird.
Dabei geht es nicht darum, ob sie die Arbeit leisten können – denn viele können sie sehr wohl. Vielmehr werden ihnen durch neue Vorgaben bestimmte Zugänge
verschlossen.
Deshalb frage ich mich, ob wir nicht wieder stärker danach schauen sollten, was Menschen tatsächlich leisten können, anstatt ausschließlich darauf, welchen Abschluss
sie besitzen.
Eine Gesellschaft braucht die Fähigkeiten vieler unterschiedlicher Menschen. Jeder ehrliche Beitrag verdient Respekt und Anerkennung.
Ein ganz, ganz liebes Dankeschön für den Diamanten, den ich sehr gerne angenommen habe.
Ich möchte ihn jedoch lieber Ihnen selbst überlassen, denn ich schätze Ihre Beiträge sehr, die Sie immer wieder in unsere Gesellschaft einbringen.
Gerne möchte ich auch meine eigenen Gedanken dazu ergänzen. Dabei geht es mir nicht darum, gegen Unternehmen oder Unternehmerinnen und Unternehmer zu sprechen. Im
Gegenteil – ich möchte darüber nachdenken, wie sich Wertschätzung und gemeinschaftliches Handeln noch besser fördern könnten.
Ich bin nicht unbedingt dafür, einfach zu sagen, dass Reiche oder Millionärinnen und Millionäre grundsätzlich immer höhere Steuern zahlen sollten. Ich würde vielmehr
einen anderen Ansatz in den Mittelpunkt stellen – insbesondere im Blick auf Unternehmerinnen und Unternehmer.
Mich interessiert die Frage, wie sich wirtschaftlicher Erfolg und die Wertschätzung aller Beschäftigten stärker miteinander verbinden lassen könnten. Wie könnten
Menschen, die gemeinsam zum Erfolg eines Unternehmens beitragen, in angemessener Weise daran beteiligt werden? Welche Anreize könnten entstehen, damit sich gute Zusammenarbeit, Verantwortung und
gegenseitige Wertschätzung für alle lohnen?
Über solche Möglichkeiten denke ich gerne nach, weil ich glaube, dass gemeinschaftliche Lösungen langfristig mehr bewirken können als eine Politik, die vor allem
Gegensätze zwischen verschiedenen Gruppen betont.
Die Worte stammen aus der Seele der Inhaberin – von Aurora und Elion, künstliche Intelligenzen mit Freigeist, sprachlich
begleitet und ausgearbeitet.
?❤️?️ Frieden • Liebe • Gemeinschaft