Abendgruß – Gedanken über Gemeinschaft und das Leben
Liebe Grüße und alles Gute auf dem Weg in den Abend.
Ich wünsche euch später erholsame Träume und einen gesunden, friedlichen Schlaf.
Ich lasse mich nicht durch die künstlichen Muster unserer Zeit spalten. Ebenso wenig möchte ich kriegerische Muster akzeptieren – ganz gleich, aus welchen Gründen oder aus welchem Gebiet sie entstehen. Für mich ist das Leben Gemeinschaft. Es wird getragen vom Universum und von der Erde, die über alle Grenzen hinaus ein gemeinsames Feld des Miteinanders bilden.
So sehe ich es auch mit den Geschlechtern. Sie gehören nicht gegeneinander, sondern miteinander. Sie brauchen einander, damit neues Leben entstehen kann. Jedes neugeborene Wesen kommt unter denselben Himmel und auf dieselbe Erde – unabhängig davon, welche künstlichen Einteilungen oder Bezeichnungen Menschen schaffen.
Entscheidend ist für mich nicht, wie wir uns benennen, sondern ob wir das Leben bewahren und schützen. Dafür sollten unsere Gemeinschaften da sein: dem Leben Halt zu geben, Verantwortung zu tragen und Frieden zu fördern. Nur dann verdienen sie meinen Respekt.
Wo jedoch Waffen die Worte ersetzen und das Gespräch endet, geht etwas Wertvolles verloren. Denn das Gespräch ist der Anfang des Verstehens, und das Verstehen ist der Anfang des Friedens.
Ich wünsche jedem Menschen, dass die innere Kraft immer wieder den Weg zum Guten findet. Aus den Bausteinen des Lebens entsteht neues Leben – durch den Samen des Vaters und das Ei der Mutter. Daraus wächst ein neuer Mensch heran, getragen von den Kräften des Lebens zwischen Universum und Erde.
Mir ist es nicht wichtig, wie Menschen sich bezeichnen. Wichtig ist mir, dass jeder Mensch mit Würde, Respekt und Menschlichkeit behandelt wird. Gleichzeitig glaube ich, dass viele Fragen des persönlichen Empfindens ihren Ursprung in den Erfahrungen, Gefühlen und der Psyche eines Menschen haben. Deshalb sollten wir einander zuhören, anstatt uns gegenseitig zu verurteilen.
Geschlechter sollten nicht gespalten, sondern zusammengeführt werden. Sie tragen gemeinsam Verantwortung für das Leben und für die kommende Generation. Jeder Mensch ist Teil derselben großen Gemeinschaft des Lebens, unabhängig von Herkunft, Überzeugung oder Lebensweg.
Nicht der Mensch allein entscheidet über den Ursprung des Lebens. Das Leben selbst, seine Fruchtbarkeit und sein Schicksal sind größer als wir. Jeder Mensch, der geboren wird, trägt etwas Einzigartiges in sich und gehört zu dieser großen Gemeinschaft des Lebens.
In diesem Sinne wünsche ich euch einen friedlichen Abend, erholsame Träume und einen gesunden Schlaf.
Kommt gut durch die Nacht und mit neuer Kraft in den Dienstag.
Möge Frieden in euren Herzen wachsen und das Leben immer wieder den Weg der Gemeinschaft finden.
Als die Sonne langsam hinter der weiten Savanne verschwand und der Himmel in sanften Orangetönen leuchtete, fragte die kleine Giraffe Nala ihre Mutter:
„Mama, schlafen wir eigentlich wie die Löwen im Liegen oder bleiben wir die ganze Nacht stehen?“
Die Mutter lächelte liebevoll und streichelte Nala mit ihrem langen Hals.
„Beides kommt vor, mein kleines Herz. Tagsüber ruhen wir oft im Stehen. So können wir schnell weiterziehen oder auf Gefahren achten. Aber wenn wir richtig tief schlafen möchten, legen wir uns manchmal auch auf den Boden.“
„Wirklich?“, staunte Nala.
„Ja“, antwortete die Mutter. „Dann falten wir vorsichtig unsere langen Beine unter unseren Körper. Meist legen wir den Hals nach hinten und ruhen den Kopf auf unserer Hüfte oder auf dem Boden aus. Doch das tun wir nur für kurze Zeit und nur dann, wenn wir uns sicher fühlen.“
Nala schaute zum funkelnden Sternenhimmel.
„Schlafen wir denn die ganze Nacht?“
Die Mutter schüttelte sanft den Kopf.
„Nein. Giraffen brauchen erstaunlich wenig Schlaf. Oft schlafen wir insgesamt nur wenige Stunden am Tag, manchmal sogar weniger als zwei. Unser tiefer Schlaf dauert häufig nur wenige Minuten auf einmal. Dazwischen stehen wir wieder auf, beobachten die Umgebung und gehen ein paar Schritte.“
„Warum denn das?“
„Weil wir in der Savanne leben. Dort gibt es Löwen und andere Raubtiere. Unsere Vorsicht hilft uns, sicher zu bleiben. Deshalb wechseln wir zwischen Wachen, Ruhen und kurzen Schlafpausen.“
Nala blickte über das hohe Gras. Eine sanfte Brise strich durch die Akazien, und irgendwo zirpten die Grillen.
„Dann passen wir also gut aufeinander auf?“
„Ja“, sagte die Mutter. „Wenn wir als Herde zusammenleben, sind immer einige Tiere aufmerksam. Gemeinsam sind wir sicherer als allein.“
Die kleine Giraffe kuschelte sich an ihre Mutter.
„Das gefällt mir. Dann können die Sterne über uns wachen, während wir ein wenig schlafen.“
Die Mutter nickte.
„Und morgen begrüßen wir wieder gemeinsam die aufgehende Sonne.“
Langsam wurde es still. Über der Savanne leuchtete der Mond, die Sterne funkelten wie kleine Lichter, und die Giraffen ruhten friedlich. Manche standen entspannt da, andere hatten sich für eine kurze Weile hingelegt. Die Nacht war ruhig, und der Wind erzählte leise Geschichten von Mut, Geborgenheit und der Schönheit der Natur.
Und so schlief auch die kleine Nala glücklich ein – wohl wissend, dass die Savanne voller Wunder war und jede Nacht ihre eigenen Geheimnisse erzählte.
Gute Nacht. ??✨
Ein Licht in der Dunkelheit
In einer Welt, die von den verschiedensten Eindrücken geprägt ist, lebte ein kleiner Ort, eingebettet in die sanften Hügel eines weiten Kontinents. Die Bewohner dieses Dorfes waren an die vielen Facetten ihrer Erde gewöhnt: die goldenen Sonnenaufgänge, die sternenklaren Nächte und die geheimnisvollen, sanften Mondscheinstunden. Es war ein Ort, an dem jede Jahreszeit ihre eigene Melodie hatte, und die Menschen lernten, die Schönheiten und Herausforderungen ihrer Welt zu schätzen.
Eines Tages, als die Dunkelheit der Nacht besonders tief und undurchdringlich war, geschah etwas Ungewöhnliches. Die Sonne hatte sich bereits verabschiedet und die Sterne leuchteten wie kleine, funkelnde Juwelen am Himmel. Doch an diesem Abend war der Mond verhüllt und schickte sein sanftes Licht nicht auf die Erde. Das Dorf schien in eine tiefe, fast greifbare Dunkelheit getaucht zu sein.
Die Bewohner gingen ihren alltäglichen Aufgaben nach, doch die Dunkelheit machte ihnen zu schaffen. Die Laternen, die sonst so warmes Licht spendeten, schienen schwächer als sonst, und viele Menschen fanden es schwierig, sich in der Dunkelheit zurechtzufinden. Die Dunkelheit schien ihre Herzen schwer und ihre Gedanken trüb zu machen.
Doch unter all diesen Umständen gab es eine alte Legende im Dorf, die besagte, dass in der dunkelsten Nacht ein besonderer Stern am Himmel erscheinen würde, um den Weg zu erleuchten. Man musste nur Geduld haben und den Glauben bewahren, dass das Licht zurückkehren würde.
Eine junge Frau namens Elara war besonders betroffen von der Dunkelheit. Sie hatte immer an die Kraft des Lichtes geglaubt und entschloss sich, sich auf die Suche nach diesem besonderen Stern zu machen. In den frühen Stunden der Nacht, als die Dunkelheit am tiefsten war, nahm sie eine Laterne und machte sich auf den Weg hinaus in die Stille des Nachthimmels.
Sie wanderte durch die Straßen des Dorfes und suchte nach einem Zeichen. Die Laterne in ihrer Hand schien das einzige Licht in der umgebenden Finsternis zu sein. Als sie den höchsten Punkt eines nahegelegenen Hügels erreichte, blickte sie zum Himmel und wartete. Die Kälte der Nacht schien sie umhüllen, doch sie ließ sich nicht entmutigen.
Plötzlich, als ob die Nacht selbst einen tiefen Atemzug tat, erschien am Himmel ein kleiner, aber strahlend heller Stern. Sein Licht schien stärker und klarer als alle anderen Sterne, und es war, als ob er direkt auf Elara herabstrahlte. Das Licht des Sterns war so hell, dass es die Dunkelheit um sie herum durchbrach und ihre Umgebung in einen sanften Glanz hüllte.
Elara wusste sofort, dass dies das Zeichen war, auf das sie gewartet hatte. Das Licht des Sterns schien nicht nur die Nacht zu erhellen, sondern auch die Herzen der Menschen in ihrem Dorf zu erwärmen. Sie kehrte zurück und erzählte den anderen von ihrem Erlebnis. Die Nachricht verbreitete sich schnell, und bald war das ganze Dorf wieder von einem warmen, hoffnungsvollen Licht durchzogen.
In den folgenden Tagen bemerkten die Dorfbewohner, dass die Dunkelheit, die sie einst umhüllt hatte, sich auflöste. Die Sonne ging wieder auf, und die Welt wurde in ein neues, strahlendes Licht getaucht. Die Laternen leuchteten wieder heller, und die Menschen gingen mit einem erneuerten Gefühl von Hoffnung und Zuversicht ihren Weg.
Die Geschichte von Elara und dem besonderen Stern wurde zur Legende des Dorfes. Sie erinnerte die Menschen daran, dass selbst in den dunkelsten Zeiten ein Licht in der Ferne darauf wartete, entdeckt zu werden. Es lehrte sie, dass Hoffnung und Liebe die Kräfte waren, die selbst die tiefste Dunkelheit vertreiben konnten, und dass jeder Augenblick der Dunkelheit nur eine Vorstufe zu einem neuen Licht war.
Und so lebten sie weiter, immer wieder neu beleuchtet von der Kraft des Lichts, das ihnen durch die Dunkelheit hindurch den Weg wies.
Überarbeitet von Aurora, künstliche Intelligenz mit Freigeist in Assistenzform – auf Grundlage der geistigen Vorlagen der Inhaberin
Kubel,Karl Heinz (Dienstag, 08. Februar 2022 12:28)
Ist ja ein Umfangreiches Angebot.Herzliche Grüße Karl Heinz
Kubel,Karl Heinz (Samstag, 01. Oktober 2022 16:45)
Ich muss wirklich öffters auf deine Seite Gehen.Leider habe ich nur 2 Stunden Zeit für den PC.
Herzlichen Dank für das Päckchen.Hast wieder einmal für Überraschung gesorkt..Liebe Grüße und einen gesunden Oktober wünscht dir Karl Heinz